Entscheidend sind politische Inhalte Leutheusser-Schnarrenberger fordert Denkfreiheit bei Koalitionen

Die FDP sollte nach Ansicht von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) nach der Bundestagswahl 2013 über Koalitionen mit der SPD oder den Grünen nachdenken. Die Liberalen müssten sich andere Optionen als die Union offenhalten, sagte sie der Zeitschrift "Super Illu" laut Vorabbericht.

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Leutheusser-Schnarrenberger fordert Denkfreiheit bei Koalitionen

Berlin (dapd). Die FDP sollte nach Ansicht von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) nach der Bundestagswahl 2013 über Koalitionen mit der SPD oder den Grünen nachdenken. Die Liberalen müssten sich andere Optionen als die Union offenhalten, sagte sie der Zeitschrift "Super Illu" laut Vorabbericht. "Wir können nicht die einzige Partei im ganzen Spektrum sein, für die es nur einen potenziellen Partner gibt." Entscheidend seien politische Inhalte. Leutheusser-Schnarrenberger schloss aber eine Koalition mit der Linken aus.

Die Bundesjustizministerin befürwortete "aus voller Überzeugung" den Neuanfang mit dem designierten Parteivorsitzenden Philipp Rösler. "Und da ich glaube, dass mein Profil wichtig für die FDP ist, ist meine Kandidatur als stellvertretende Bundesvorsitzende die Form, ihm diese Unterstützung anzubieten", sagte sie. Angebliche Ambitionen auf den FDP-Fraktionsvorsitz im Bundestag wies die Politikerin zurück. "Ich bin leidenschaftlich gern Justizministerin und bewerbe mich nicht um andere Ämter", sagte sie.

dapd