"Auch weil sie CO2-frei und damit klimaschonend ist" EnBW-Chef hält Kernenergie für eine "wichtige Brücke"

Der Chef der Energie Baden-Württemberg (EnBW), Hans-Peter Villis, sieht das von der Politik anvisierte Tempo bei der Energiewende mit Skepsis. "Der Ausbau der erneuerbaren Energien braucht Zeit", sagte Villis der "Wirtschaftswoche". So habe etwa der Bau eines der größten Wasserkraftwerke in Deutschland in Rheinfelden rund acht Jahre gedauert.

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EnBW-Chef hält Kernenergie für eine "wichtige Brücke"

Düsseldorf (dapd). Der Chef der Energie Baden-Württemberg (EnBW), Hans-Peter Villis, sieht das von der Politik anvisierte Tempo bei der Energiewende mit Skepsis. "Der Ausbau der erneuerbaren Energien braucht Zeit", sagte Villis der "Wirtschaftswoche". So habe etwa der Bau eines der größten Wasserkraftwerke in Deutschland in Rheinfelden rund acht Jahre gedauert. "Daher ist die Kernenergie noch eine wichtige Brücke, auch weil sie CO2-frei und damit klimaschonend ist", sagte er dem Bericht zufolge.

"Wir sind atomlastig, weil wir in Süddeutschland benachteiligt sind, was Logistik- und Frachtkosten für Kohle angeht", sagte Villis über seinen Konzern. "Wir haben hier große industrielle Verbraucher, und das ist historisch der Grund dafür, dass die EnBW zur Hälfte von Kernkraft abhängig ist." Das lasse sich nicht so schnell ändern.

dapd