"Eine Kampfabstimmung ist im Zweifel in einer Partei des Wettbewerbs nichts Schlimmes" Bahr wirbt für Kampfabstimmung um Parteivizeamt

Der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen FDP, Daniel Bahr, hält eine Kampfkandidatur um das Amt des stellvertretenden FDP-Vorsitzenden für gut und erhöht damit den Druck auf Parteivize Rainer Brüderle. "Eine Kampfabstimmung ist im Zweifel in einer Partei des Wettbewerbs nichts Schlimmes. Im Gegenteil: Dann hat der Parteitag die Auswahl", sagte Bahr der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe).

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Bahr wirbt für Kampfabstimmung um Parteivizeamt

Düsseldorf (dapd). Der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen FDP, Daniel Bahr, hält eine Kampfkandidatur um das Amt des stellvertretenden FDP-Vorsitzenden für gut und erhöht damit den Druck auf Parteivize Rainer Brüderle. "Eine Kampfabstimmung ist im Zweifel in einer Partei des Wettbewerbs nichts Schlimmes. Im Gegenteil: Dann hat der Parteitag die Auswahl", sagte Bahr der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Der Staatssekretär im Gesundheitsministerium bekräftigte, dass er als Parteivize kandidieren werde.

Brüderle werde in erster Linie durch seine Arbeit als Wirtschaftsminister wahrgenommen, sagte Bahr. "Er ist automatisch Teil der Führung der FDP." Zugleich warb der FDP-Politiker für den sächsischen FDP-Vorsitzenden Holger Zastrow. "Er ist ein erfahrener Mann, der die Parteispitze bereichern würde", sagte Bahr mit Blick auf die Bewerbung Zastrows für das Präsidium. Veränderungen im Kabinett seien nicht notwendig.

dapd