In der FDP bröckelt der Rückhalt für Fraktionschefin Birgit Homburger. Generalsekretär Christian Lindner begrüßte in der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagausgabe), dass sich Homburger an diesem Samstag als FDP-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg einem Gegenkandidaten stellen muss. "Dass ich mit Birgit Homburger vorzüglich zusammenarbeite, ist bekannt", betonte Lindner.
Lindner begrüßt Gegenkandidatur für Homburger
Stuttgart (dapd-bwb). In der FDP bröckelt der Rückhalt für Fraktionschefin Birgit Homburger. Generalsekretär Christian Lindner begrüßte in der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagausgabe), dass sich Homburger an diesem Samstag als FDP-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg einem Gegenkandidaten stellen muss. "Dass ich mit Birgit Homburger vorzüglich zusammenarbeite, ist bekannt", betonte Lindner. "Der Wettbewerb zwischen zwei Kandidaten ist für die baden-württembergische FDP aber sicherlich eine Chance", fügte er hinzu. "So werden die Alternativen deutlich."
Homburgers Herausforderer Michael Theurer, sei "ein respektabler Kandidat", sagte Lindner. "Man wird sehen, wie die Delegierten sich entscheiden, es ist ihre Wahl."
Der Generalsekretär äußerte sich zurückhaltend über die Frage, ob Wirtschaftsminister Rainer Brüderle sein Amt als stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP behält. Brüderle sei ein erfahrener, starker Minister, sagte Lindner. "In der Partei sind wir aber dabei, uns neu aufzustellen."
Lindner erwartet, dass die Wahl einer neuen Führungsspitze ein Ende der personellen Debatten markiert. "Mit dem Parteitag wird dieser Prozess abgeschlossen sein, dann werden wir unsere Themen in der Koalition wieder offensiv vertreten: eine neue Energiepolitik, die Vereinfachung des Steuerrechts, bessere Bildungschancen, bürgerliche Freiheiten und ein Sozialstaat, der nicht nur umverteilt."
dapd
