Er steht für eine solide und erfolgreiche Wirtschafts- und Ordnungspolitik Rösler: Brüderle gehört "in jedem Fall" zum neuen FDP-Team

Der designierte FDP-Vorsitzende Philipp Rösler stärkt Wirtschaftsminister Rainer Brüderle kurz vor dem Rostocker Bundesparteitag den Rücken. Angesichts der andauernden Debatte um die künftige Parteispitze sagte der Bundesgesundheitsminister dem Nachrichtenmagazin "Focus", zum neuen Team gehörten "zweifelsfrei alle unsere Minister".

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Rösler: Brüderle gehört "in jedem Fall" zum neuen FDP-Team

Berlin (dapd). Der designierte FDP-Vorsitzende Philipp Rösler stärkt Wirtschaftsminister Rainer Brüderle kurz vor dem Rostocker Bundesparteitag den Rücken. Angesichts der andauernden Debatte um die künftige Parteispitze sagte der Bundesgesundheitsminister dem Nachrichtenmagazin "Focus", zum neuen Team gehörten "zweifelsfrei alle unsere Minister". Rainer Brüderle werde "in jedem Fall" Teil des Teams sein und stehe für eine solide und erfolgreiche Wirtschafts- und Ordnungspolitik im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft, sagte Rösler in dem am Samstag veröffentlichten Interview.

Brüderle hat einen der FDP-Vizeposten inne. Es wird erwartet, dass er beim Parteitag in Rostock, der am 13. Mai beginnt, erneut kandidiert. Zuletzt hatte es jedoch viel innerparteiliche Kritik an ihm gegeben. Laut "Focus" wollen sich Landesverbände wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern beim Parteitag gegen Brüderle stellen.

FDP-Generalsekretär Christian Lindner verwies in der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagausgabe) darauf, dass der Wirtschaftsminister selbst erklärt habe, er überlege noch, ob er erneut kandidiere. Brüderle sei "ein erfahrener, starker Wirtschaftsminister, der weiterhin seinen Platz in unserem Team hat", sagte Lindner. "In der Partei sind wir aber dabei, uns gegenwärtig neu aufzustellen."

Rösler sagte, er werde erst am Tag vor dem Rostocker Bundesparteitag seine Personalpläne vorstellen. Er appellierte an "Kraft und Teamgeist" bei allen. "Die FDP hat nur einen Schuss frei und der muss sitzen." Rösler forderte mehr Kandidaturen von Frauen für Präsidium und Bundesvorstand. "Eine Frau allein im gewählten Parteipräsidium reicht nicht", urteilte er.

dapd