"Wir brauchen eine transparente und verfassungskonforme Regelung" NRW bereitet Vorschlag zur Vorratsdatenspeicherung vor

NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) bereitet eine neue Initiative zur Vorratsdatenspeicherung vor. "Wir brauchen eine transparente und verfassungskonforme Regelung zur Speicherung von Telekommunikationsdaten zur Bekämpfung von Schwerstkriminalität", sagte Jäger am Freitag dem "Spiegel" laut Vorabbericht.

NRW bereitet Vorschlag zur Vorratsdatenspeicherung vor

Hamburg/Düsseldorf (dapd-nrw). NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) bereitet eine neue Initiative zur Vorratsdatenspeicherung vor. "Wir brauchen eine transparente und verfassungskonforme Regelung zur Speicherung von Telekommunikationsdaten zur Bekämpfung von Schwerstkriminalität", sagte Jäger am Freitag dem "Spiegel" laut Vorabbericht.

Ziel sei dabei auch der Schutz vor Terrorismus.Bei der nächsten Innenministerkonferenz im Juni werde Nordrhein-Westfalen einen Vorschlag unterbreiten, wie "künftig eine Mindestdatenspeicherung geregelt werden kann, ohne dass die Menschen Sorge haben müssen, ausgespäht zu werden", so Jäger.

Im Düsseldorfer Innenministerium wird demnach unter anderem darüber nachgedacht, die Telekommunikationsfirmen zu verpflichten, ein halbes Jahr lang wichtige Nutzerdaten wie die sogenannte IP-Adresse, die Portnummer und die Zugangszeit aufzubewahren. So könnten Ermittler zum Beispiel auch dann noch Kriminalfälle aufklären, wenn sie erst nach einigen Tagen oder Wochen Verdächtigen auf die Spur kommen.

dapd