Die Betreiber des Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) haben Vorwürfe zu Fehlern bei der Ausschreibung für das Marketingkonzept und die Eröffnungsveranstaltung des künftigen Airports zurückgewiesen.
BBI-Betreiber weisen Vorwürfe zu Ausschreibungs-Tricks zurück
Berlin (dapd-lbg). Die Betreiber des Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) haben Vorwürfe zu Fehlern bei der Ausschreibung für das Marketingkonzept und die Eröffnungsveranstaltung des künftigen Airports zurückgewiesen. Die Kritik, bei dem Zwei-Millionen-Euro-Auftrag sei auf die gesetzlich vorgeschriebene europaweite Ausschreibung verzichtet worden, entbehre jeder Grundlage, sagte der Sprecher der Berliner Flughäfen, Ralf Kunkel, am Freitag der Nachrichtenagentur dapd.
Der RBB hatte berichtet, dass die Betreiber den Schwellenwert von 387.000 Euro für EU-Ausschreibungen umgangen hätten, indem nur das Veranstaltungskonzept im Wert von 20.000 Euro ausgeschrieben worden sei. Einige Seiten weiter hinten komme in dem Dokument jedoch eine Optionsklausel ins Spiel, die dem beauftragten Unternehmen den Zugriff auf den Gesamtetat von zwei Millionen Euro sichere.
Dies sei "Blödsinn", sagte Kunkel. Tatsächlich seien lediglich das Konzept sowie "Beratungs- und Koordinierungsleistungen zur Umsetzung der Konzeption" an ein Unternehmen vergeben worden. Der Wert dieser beiden Aufträge liege unter dem Ausschreibungs-Schwellenwert. Die eigentliche Durchführung sei in dem Paket nicht enthalten gewesen, sagte Kunkel.
Der BBI in Schönefeld soll im Juni 2012 eröffnet werden.
dapd
