Probleme im USA- und im Europageschäft belasten weiter das Ergebnis der Deutschen Telekom. Im ersten Quartal sank der Umsatz des Bonner Telekommunikationsriesen um 3 Prozent auf 14,6 Milliarden Europa. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda) ging um 5 Prozent auf 4,5 Milliarden zurück.
Telekom startet schwach ins Jahr 2011
Bonn (dapd). Probleme im USA- und im Europageschäft belasten weiter das Ergebnis der Deutschen Telekom. Im ersten Quartal sank der Umsatz des Bonner Telekommunikationsriesen um 3 Prozent auf 14,6 Milliarden Europa. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda) ging um 5 Prozent auf 4,5 Milliarden zurück. Der bereinigte Konzernüberschuss brach sogar um 27,4 Prozent auf 0,7 Milliarden Euro ein, wie der Konzern am Freitag mitteilte.
Während sich das Systemgeschäft und das Deutschlandgeschäft größtenteils erfreulich entwickelten, belasteten laut Telekom in den USA sowie im Segment Europa das schwierige Wettbewerbsumfeld, Eingriffe der Regulierungsbehörden sowie Steuerbelastungen die Ertragslage.
Konzernchef René Obermann betonte bei der Präsentation der Zahlen: "Die Weichen sind auf Erneuerung des Konzerns gestellt und diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen. Die Zahlen zum ersten Quartal lassen aber erkennen, dass weitere Herausforderungen auf uns warten." Der Manager bekräftigte, der geplante Verkauf von T-Mobile USA markiere für das Unternehmen den Beginn einer neuen Ära.
Trotz des schwachen Starts ins Jahr 2011 bestätigte das Unternehmen seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Die Deutsche Telekom erwartet unverändert ein bereinigtes Ebitda von 19,1 Milliarden Euro. Darin enthalten ist ein Beitrag der T-Mobile USA von 5,5 Milliarden Dollar.
dapd
