Nach den Verlusten der vergangenen Wochen legt die Union legt in der Wählergunst wieder zu. In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-Deutschlandtrends, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, konnte die Union als einzige Partei zulegen. Demnach gewinnt die Union gegenüber dem Vormonat zwei Punkte hinzu und kommt auf 35 Prozent. Die FDP verliert einen Punkt und erreicht nun vier Prozent.
Union legt in Umfrage zu
Köln (dapd). Nach den Verlusten der vergangenen Wochen legt die Union legt in der Wählergunst wieder zu. In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-Deutschlandtrends, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, konnte die Union als einzige Partei zulegen. Demnach gewinnt die Union gegenüber dem Vormonat zwei Punkte hinzu und kommt auf 35 Prozent. Die FDP verliert einen Punkt und erreicht nun vier Prozent. Die SPD büßt einen Punkt ein und kommt auf 26 Prozent. Die Grünen halten sich bei ihrem Rekordwert von 23 Prozent. Die Linke liegt unverändert bei sieben Prozent.
Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-"Tagesthemen" befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Mittwoch bundesweit 1.501 Wahlberechtigte.
Beliebtester Politiker in Deutschland ist der Umfrage zufolge in diesem Monat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Mit der Arbeit des CDU-Politikers sind 54 Prozent der Deutschen zufrieden. Schäuble löst damit SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier an der Spitze der Beliebtheitsliste ab, der acht Punkte gegenüber dem Vormonat verliert und auf 52 Prozent Zustimmung kommt. Genauso viel Zustimmung erreichen Verteidigungsminister Thomas de Maizière (+5) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (+4) (beide CDU). Großer Verlierer ist SPD-Chef Sigmar Gabriel, der gegenüber dem Vormonat sechs Punkte einbüßt und nun eine Zustimmung von 34 Prozent erreicht.
Beliebteste FDP-Politikern ist laut Umfrage Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Mit ihrer Arbeit sind 41 Prozent der Deutschen zufrieden (-1). Der designierte FDP-Chef Philipp Rösler kommt auf eine Zustimmung von 31 Prozent (+1). Er liegt damit hinter Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (33 Prozent, +1), aber vor Außenminister Guido Westerwelle (29 Prozent, +4).
dapd
