Den stärksten Rückgang haben die Hersteller von Investitionsgütern verzeichnet Industrie erhält in März weniger Aufträge

Der Auftragseingang in der deutschen Industrie ist im März auf Monatssicht kräftig zurückgegangen. Nach einem saisonbereinigten Anstieg um 1,9 Prozent im Februar hätten die Unternehmen im März 4,0 Prozent weniger Orders erhalten, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag auf der Basis vorläufiger Zahlen mit.

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Industrie erhält in März weniger Aufträge

Berlin (dapd). Der Auftragseingang in der deutschen Industrie ist im März auf Monatssicht kräftig zurückgegangen. Nach einem saisonbereinigten Anstieg um 1,9 Prozent im Februar hätten die Unternehmen im März 4,0 Prozent weniger Orders erhalten, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag auf der Basis vorläufiger Zahlen mit. Sowohl die Nachfrage aus dem Inland als auch aus dem Ausland sei niedriger ausgefallen. Den stärksten Rückgang hätten die Hersteller von Investitionsgütern verzeichnet.

Die Perspektiven für die Industrieproduktion blieben jedoch insgesamt weiterhin günstig, erklärte das Ministerium. Es verwies darauf, dass im Zweimonatsvergleich Februar/März gegenüber Dezember/Januar die Auftragseingänge weiter um 1,4 Prozent zugenommen hätten. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Aufträge im Februar/März kalenderbereinigt um 14,3 Prozent gestiegen, und im gesamten ersten Quartal 2011 hätten sie gegenüber dem Jahresschlussquartal 2010 um 2,3 zugelegt.

"Trotz des Rückgangs am aktuellen Rand setzen sich die Aufwärtstrends fort", erklärte das Ministerium. Gegenüber den hohen Wachstumsraten während der Aufholphase nach dem Einbruch in der Krise schwäche sich ihre Dynamik im Zuge einer Normalisierung allerdings allmählich ab.

dapd