Außenminister Guido Westerwelle hat dem demokratischen System im Irak eine "Signalwirkung" für benachbarte Länder bescheinigt. Nach einem Gespräch mit seinem irakischen Amtskollegen Hoshyar Zebari in Berlin sagte Westerwelle am Mittwoch, er wolle das Land ermutigen, seinen Weg "konsequent" weiter zu gehen. "Die Iraker wollen Terror und Gewalt nicht, sie wollen Versöhnung" sagte der FDP-Chef.
Westerwelle: Irakische Demokratie hat "Signalwirkung" für Nachbarn
Berlin (dapd). Außenminister Guido Westerwelle hat dem demokratischen System im Irak eine "Signalwirkung" für benachbarte Länder bescheinigt. Nach einem Gespräch mit seinem irakischen Amtskollegen Hoshyar Zebari in Berlin sagte Westerwelle am Mittwoch, er wolle das Land ermutigen, seinen Weg "konsequent" weiter zu gehen. "Die Iraker wollen Terror und Gewalt nicht, sie wollen Versöhnung" sagte der FDP-Chef.
Zebari sagte mit Blick auf die Protestbewegungen in mehreren arabischen Ländern, sein Land wolle sich nicht als Modell präsentieren. Der Irak habe die "universellen Werte" von Freiheit und Demokratie voll angenommen, sei aber zugleich noch in einem politischen Aufbauprozess begriffen. Zebari zeigte sich zuversichtlich, dass die Proteste in der Region für sein Land keine Gefahr darstellten.
Westerwelle sagte, Zebari und er blickten gemeinsam in Sorge auf Syrien, ein Nachbarland des Irak. Das Regime von Präsident Baschar Assad gehe weiterhin brutal gegen friedliche Demonstranten vor. Westerwelle forderte ein sofortiges Ende der Gewalt. Deutschland wolle auf europäischer Ebene auf umfassende Sanktionen gegen Syrien hinarbeiten.
dapd
