Renate Künast enthüllt grünen Bären als Wahlkampf-Maskottchen Berliner Grüne eröffnen Wahlkampfzentrale

Rund viereinhalb Monate vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl hat Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast die Wahlkampfzentrale der Partei eröffnet. Sie enthüllte am Mittwoch an dem Gebäude in der Kommandantenstraße in Mitte ein Schild mit dem grünen Bären als Wahlkampf-Maskottchen und der Aufschrift "Grüne Botschaft".

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Berliner Grüne eröffnen Wahlkampfzentrale

Berlin (dapd-bln). Rund viereinhalb Monate vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl hat Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast die Wahlkampfzentrale der Partei eröffnet. Sie enthüllte am Mittwoch an dem Gebäude in der Kommandantenstraße in Mitte ein Schild mit dem grünen Bären als Wahlkampf-Maskottchen und der Aufschrift "Grüne Botschaft".

In der Kampa hat Künast, die bei der Wahl Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit herausfordert, ihr zentrales Wahlkampfbüro. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter koordinieren von der Zentrale aus zudem die Aktivitäten der Partei, organisieren Veranstaltungen, beobachten die politischen Gegner oder leiten freiwillige Helfer an.

Die Eröffnung der Wahlkampfzentrale sei ein weiterer Schritt "auf dem Weg ins Rote Rathaus", sagte Künast. Ziel der Partei sei "eine Stadt für alle". Als Schwerpunktthemen nannte sie Bildung, Arbeit und Klimaschutz.

Mit der Förderung der Elektromobilität könnten zum Beispiel in Berlin ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet und zugleich 10.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. In diesem Bereich werde die Hauptstadt in eine "freundschaftliche Konkurrenz" zum künftig grün-rot regierten Autoland Baden-Württemberg treten, kündigte Künast an.

Die guten Umfragewerte auf Landes- und Bundesebene führte die Bundestagsfraktionschefin vor allem auf die Glaubwürdigkeit der Partei und nicht auf den "Zeitgeist" zurück. Unabhängig davon würden die Grünen die Bodenhaftung behalten und weiter solide arbeiten.

Die Grünen haben gute Chancen, bei der Wahl am 18. September stärkste Kraft zu werden. Einer Umfrage vom Wochenende zufolge liefern sie sich mit der SPD ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Parteien kommen demnach auf 29 Prozent. Künast liegt mit ihren persönlichen Popularitätswerten aber deutlich hinter Wowereit.

dapd