Aussagen und Gutachten liegen vor Ermittlungen zu Schießunfall in Afghanistan kurz vor dem Abschluss

Knapp fünf Monate nach dem tödlichen Schießunfall in einem Bundeswehrfeldlager in Afghanistan stehen die Ermittlungen kurz vor dem Abschluss. "In Kürze fällt die Entscheidung, ob Anklage erhoben wird", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gera am Mittwoch auf dapd-Anfrage.

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Ermittlungen zu Schießunfall in Afghanistan kurz vor dem Abschluss

Gera (dapd-lth). Knapp fünf Monate nach dem tödlichen Schießunfall in einem Bundeswehrfeldlager in Afghanistan stehen die Ermittlungen kurz vor dem Abschluss. "In Kürze fällt die Entscheidung, ob Anklage erhoben wird", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gera am Mittwoch auf dapd-Anfrage.

Die wichtigsten Zeugenaussagen und Gutachten in dem Verfahren lägen inzwischen vor. Nun werde geprüft, ob noch weitere Zeugen vernommen werden sollen. Der Beschuldigte selbst habe eine Stellungnahme zu den Vorwürfen verweigert.

Der 21 Jahre alte Hauptgefreite aus Thüringen hatte einen Kameraden des Gebirgsjägerbataillons 232 aus dem bayerischen Bischofswiesen Mitte Dezember auf einem Außenposten nördlich des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) Pol-i Khomri versehentlich getötet. Die Ermittler schließen nicht aus, dass sich der Unfall bei einem Schießspiel im Zelt ereignete. Einem Gutachten zufolge kann eine Fehlfunktion der Waffe ausgeschlossen werden.

dapd