Die Bundeswehr wird ihren 1999 gestarteten Kosovo-Einsatz im Umfang weiter reduzieren Kabinett beschließt neues Kosovo-Mandat für die Bundeswehr

Die Bundeswehr wird ihren 1999 gestarteten Kosovo-Einsatz im Umfang weiter reduzieren. Künftig werden dafür maximal 1.850 Soldaten eingesetzt, beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin. Bislang lag die Obergrenze der KFOR-Mission bei 2.500 Soldaten. Hintergrund ist eine verbesserte Sicherheitslage in dem erst seit drei Jahren unabhängigen Balkanland.

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Kabinett beschließt neues Kosovo-Mandat für die Bundeswehr

Berlin (dapd). Die Bundeswehr wird ihren 1999 gestarteten Kosovo-Einsatz im Umfang weiter reduzieren. Künftig werden dafür maximal 1.850 Soldaten eingesetzt, beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin. Bislang lag die Obergrenze der KFOR-Mission bei 2.500 Soldaten. Hintergrund ist eine verbesserte Sicherheitslage in dem erst seit drei Jahren unabhängigen Balkanland.

1999 hatte die NATO ihren Einsatz in der damals abtrünnigen serbischen Provinz mit etwa 50.000 KFOR-Soldaten begonnen. Nach mehreren Reduzierungsschritten befinden sich noch rund 7.000 ausländische Soldaten aus 30 Ländern im Kosovo. Die Bundeswehr ist dort der größte Truppensteller mit momentan rund 1.100 Mann. Diese Zahl soll bis Jahresende auf 900 Soldaten sinken.

Das zeitlich nicht befristete KFOR-Mandat steht unter Vorbehalt der Zustimmung des Bundestages. Das Parlament wird sich Ende Mai erstmals mit der Vorlage befassen. Eine Beschlussfassung ist für den 8. Juni vorgesehen.

dapd