Der Lastwagen- und Maschinenbaukonzern MAN hat seinen Betriebsgewinn im ersten Quartal verdoppelt und Auftragseingang und Umsatz zweistellig gesteigert. Die Nachfrage nach schweren Lastwagen in Deutschland und im übrigen Europa zog kräftig an, in Brasilien erreichte das Geschäft Rekordmarken.
Bei MAN brummt das Lkw-Geschäft
München (dapd). Der Lastwagen- und Maschinenbaukonzern MAN hat seinen Betriebsgewinn im ersten Quartal verdoppelt und Auftragseingang und Umsatz zweistellig gesteigert. Die Nachfrage nach schweren Lastwagen in Deutschland und im übrigen Europa zog kräftig an, in Brasilien erreichte das Geschäft Rekordmarken. Unter dem Strich stieg der Konzerngewinn auf 565 Millionen Euro nach nur 49 Millionen im schwachen Vorjahresquartal. Dazu trug aber die bilanzielle Neubewertung der Scania-Beteiligung entscheidend bei, wie MAN am Dienstag in München mitteilte.
Das Unternehmen bekräftigte seine Jahresprognose: Der Umsatz soll um 7 bis 10 Prozent zulegen, und zudem soll die Umsatzrendite um mindestens einen Prozentpunkt verbessert werden. Vor allem das Lkw-Geschäft brummt: Der Umsatz im Nutzfahrzeuggeschäft sprang im ersten Quartal um 30 Prozent nach oben, der Auftragseingang sogar um fast 40 Prozent.
Der MAN-Konzern insgesamt steigerte seinen Auftragseingang um 26 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro, den Umsatz um 19 Prozent auf 3,7 Milliarden und verdoppelte das operative Ergebnis auf 325 Millionen Euro.
dapd
