FDP legt sich nicht auf Stilllegung von acht Reaktoren fest Entgegen Lindners Linie

Die FDP will sich doch nicht auf die Linie von Generalsekretär Christian Lindner festlegen, die acht wegen des Moratoriums abgeschalteten Atomkraftwerke auf Dauer stillzulegen. Eine entsprechende Passage soll aus einem Antrag des Bundesvorstands für den Parteitag in Rostock gestrichen worden sein.

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Entgegen Lindners Linie

FDP-Generalsekretär Lindner hatte bereits vor Wochen erklärt, die sieben wegen des Moratoriums abgeschalteten ältesten Reaktoren und der Pannenmeiler Krümmel sollten nicht wieder ans Netz gehen. Darauf wollte sich der FDP-Bundesvorstand aber unter Hinweis auf das laufende Moratorium nicht festlegen, wie es aus den Kreisen hieß.

Der geänderte Antrag liegt der Nachrichtenagentur dapd vor. Gestrichen wurde den Angaben zufolge der Satz: "Insgesamt richten wir unser weiterentwickeltes Energiekonzept so aus, dass eine Kapazität im Umfang der im Moratorium abgeschalteten acht Kernkraftwerke dauerhaft vom Netz gehen kann."

dapd