Vorrangige Anschlagsziele sind "Orte mit Symbolcharakter" Auswärtiges Amt ruft zu erhöhter Vorsicht auf

Nach der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden ruft das Auswärtige Amt weltweit zu erhöhter Vorsicht auf. Die USA hätten aus Sorge vor Racheakten die Sicherheitsvorkehrungen an allen Auslandsvertretungen erhöht.

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Auswärtiges Amt ruft zu erhöhter Vorsicht auf

Berlin (dapd). Nach der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden ruft das Auswärtige Amt weltweit zu erhöhter Vorsicht auf. Die USA hätten aus Sorge vor Racheakten die Sicherheitsvorkehrungen an allen Auslandsvertretungen erhöht. Es sei nicht auszuschließen, dass "auch andere westliche Einrichtungen und Staatsangehörige" von "gewaltsamen Aktionen" betroffen sein könnten, sagte Außenamtssprecher Andreas Peschke am Montag in Berlin.

Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren. "Allen Reisenden wird nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten empfohlen", fügte Peschke hinzu.

Das Auswärtige Amt weist auf seiner Internetseite darauf hin, dass die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge fortbestehe. Vorrangige Anschlagsziele seien "Orte mit Symbolcharakter". Der Grad der terroristischen Bedrohung sei jedoch von Land zu Land unterschiedlich. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, sei allerdings im Vergleich zu anderen Risiken wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering, heißt es weiter.

dapd