Ziel ist es, wieder als "klar stärkste Partei" die Wahl zu gewinnen Bremer SPD startet in den heißen Wahlkampf

Die Bremer SPD ist in die heiße Phase des Wahlkampfs gestartet. Bürgermeister Jens Böhrnsen forderte am Donnerstagabend vor mehreren Hundert SPD-Anhängern dazu auf, "die Ärmel aufzukrempeln" und für einen Erfolg kämpfen. Ziel sei es, wieder als "klar stärkste Partei" die Wahl zu gewinnen, betonte SPD-Landeschef Andreas Bovenschulte.

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Bremer SPD startet in den heißen Wahlkampf

Bremen (dapd). Die Bremer SPD ist in die heiße Phase des Wahlkampfs gestartet. Bürgermeister Jens Böhrnsen forderte am Donnerstagabend vor mehreren Hundert SPD-Anhängern dazu auf, "die Ärmel aufzukrempeln" und für einen Erfolg kämpfen. Ziel sei es, wieder als "klar stärkste Partei" die Wahl zu gewinnen, betonte SPD-Landeschef Andreas Bovenschulte. Die Koalition mit den Grünen wolle die SPD nach der Bürgerschaftswahl am 22. Mai fortsetzen. "Wir arbeiten gut mit den Grünen zusammen", sagte Bovenschulte.

Böhrnsen sagte, die SPD mache im Gegensatz zu den anderen Parteien Politik für die ganze Gesellschaft. "Wir stehen für die, die Arbeit haben, und wir stehen für die, die Arbeit suchen." Er bekräftigte seine Forderung nach einem Mindestlohn von 8,50 Euro. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) fügte hinzu, die SPD schätze in ihrer Wirtschaftspolitik auch diejenigen, die die Arbeit leisteten. Beim Mindestlohn gehe es auch um die Ehre. "Die Ehre wird verletzt, wenn man den ganzen Tag arbeiten geht und nicht davon leben kann", betonte Scholz.

Böhrnsen sagte zudem, die SPD wolle "alle Chancen auf Bildung für alle Kinder". Deshalb werde es auch weiterhin keine Studiengebühren in Bremen geben. Unterstützung bekam er von der stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Manuela Schwesig. Sie betonte, die SPD stehe für einen gebührenfreien Bildungsweg. Jedes Kind müsse die gleichen Bildungschancen haben, diese dürften nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Dort, wo die SPD regiere, werde etwas für Kinder getan.

dapd