Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hat in seiner Osterpredigt Konsequenzen aus der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima angemahnt.
Schneider fordert zu Ostern Konsequenzen aus Fukushima
Düsseldorf (dapd-nrw). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hat in seiner Osterpredigt Konsequenzen aus der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima angemahnt.
"Unsere Furcht, die verbunden bleibt mit der Ehrfurcht vor Gott und mit unserer Osterfreude, setzt uns in Bewegung. Sie hilft uns, vor dem Leid unserer Mitmenschen nicht abzustumpfen", sagte Schneider am Ostersonntag laut vorab verbreiteten Predigttext. "Das gilt etwa für unsere Anteilnahme an den Schicksalen der Menschen in Fukushima", sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland.
"Wir werden bewegt zu Anteilnahme, zum Mitleiden und zur Hilfe", sagte der Geistliche. Die "Osterfreude" helfe dabei, "solche Ereignisse nüchtern einzuschätzen und daran zu arbeiten, dass sie in Zukunft verhindert oder zumindest abgemildert werden".
dapd
