Entwicklungsminister Dirk Niebel verteidigt die Weigerung Deutschlands, sich an einem Kampfeinsatz in Libyen zu beteiligen. "Die Entwicklung in Libyen zeigt, dass es richtig war, sich an den Luftangriffen nicht zu beteiligen", sagte der FDP-Politiker dem "Hamburger Abendblatt" (Dienstagausgabe).
Niebel bekräftigt Nein zum Kampfeinsatz in Libyen
Hamburg (dapd). Entwicklungsminister Dirk Niebel verteidigt die Weigerung Deutschlands, sich an einem Kampfeinsatz in Libyen zu beteiligen. "Die Entwicklung in Libyen zeigt, dass es richtig war, sich an den Luftangriffen nicht zu beteiligen", sagte der FDP-Politiker dem "Hamburger Abendblatt" (Dienstagausgabe).
Niebel fügte hinzu: "Deutschland sollte humanitäre Hilfe leisten, sobald das möglich wird. Außerdem sollten wir darauf hinwirken, dass der Einsatz im Rahmen der UN-Resolution 1973 bleibt - und nicht doch noch Bodentruppen entsandt werden." Die internationale Gemeinschaft müsse sich nun "verstärkt Gedanken machen über eine politische Lösung in Libyen", forderte der Minister.
dapd
