Der Deutsche Städte- und Gemeindebund befürwortet eine Informationsoffensive zum Bildungspaket für Kinder aus bedürftigen Familien. So sollten die Angebote künftig auch mehrsprachig erhältlich sein, um möglichst viele Leistungsberechtigte einbeziehen zu können, forderte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg in der Zeitung "Rheinpfalz am Sonntag".
Städtebund setzt auf umfassende Information zum Bildungspaket
Landau (dapd). Der Deutsche Städte- und Gemeindebund befürwortet eine Informationsoffensive zum Bildungspaket für Kinder aus bedürftigen Familien. So sollten die Angebote künftig auch mehrsprachig erhältlich sein, um möglichst viele Leistungsberechtigte einbeziehen zu können, forderte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg in der Zeitung "Rheinpfalz am Sonntag". Zusätzlich sei geplant, Lehrer, Erzieher und Vereine besonders zu informieren, um Kinder und Eltern noch besser zu erreichen.
Nachdrücklich warnte Landsberg davor, das Bildungspaket "kaputt zu reden". Es könne noch nicht einmal ansatzweise davon die Rede sein, dass das Vorhaben zu scheitern drohe. Die Zahl der Antragsteller sei in den vergangenen zehn Tagen sprunghaft gestiegen. In manchen Städten sei bereits die 30-Prozent-Marke überschritten. Landsberg unterstützte die geplante Ausdehnung für eine rückwirkende Beantragung bis zur Jahresmitte. Weitere gesetzliche Änderungen werde es jedoch nicht geben.
dapd
