"Die SPD weiß nicht, wohin sie will" Gröhe und Künast kritisieren SPD-Umgang mit Sarrazin

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den Umgang der SPD mit Ex-Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin kritisiert. Gröhe sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe), erst habe die Parteispitze Sarrazin öffentlich verdammt, "nun rudert sie - mit ängstlichem Blick auf die Wahlen in Berlin - hilflos zurück. Das zeigt einmal mehr: Die SPD weiß nicht, wohin sie will."

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Gröhe und Künast kritisieren SPD-Umgang mit Sarrazin

München/Berlin (dapd). CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den Umgang der SPD mit Ex-Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin kritisiert. Gröhe sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe), erst habe die Parteispitze Sarrazin öffentlich verdammt, "nun rudert sie - mit ängstlichem Blick auf die Wahlen in Berlin - hilflos zurück. Das zeigt einmal mehr: Die SPD weiß nicht, wohin sie will."

Auch Grünen-Fraktionschefin Renate Künast äußerte sich am Freitag in Berlin irritiert: "Ich verstehe das Ergebnis dieses Verfahrens nicht. Und so geht es auch vielen SPDlern". Der frühere Berliner Finanzsenator und Bundesbankvorstand Sarrazin kann trotz seiner umstrittenen Integrationsthesen SPD-Mitglied bleiben.

dapd