Ziel der Sitzung ist es, wieder als Gemeinschaft aufzutreten Linke wollen auf Krisensitzung wieder zusammenfinden

Der geschäftsführende Parteivorstand der Linken ist am Mittwochvormittag in Berlin zu einer Krisensitzung zusammengekommen. Ziel der Sitzung sei es, wieder als Gemeinschaft aufzutreten, sagte Parteichefin Gesine Lötzsch vor Beginn. Es müsse ein Ende haben, dass die Genossen negativ übereinander in der Presse redeten.

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Linke wollen auf Krisensitzung wieder zusammenfinden

Berlin (dapd). Der geschäftsführende Parteivorstand der Linken ist am Mittwochvormittag in Berlin zu einer Krisensitzung zusammengekommen. Ziel der Sitzung sei es, wieder als Gemeinschaft aufzutreten, sagte Parteichefin Gesine Lötzsch vor Beginn. Es müsse ein Ende haben, dass die Genossen negativ übereinander in der Presse redeten.

"Wir müssen überlegen, wie wir aus der nicht ganz so schönen Situation herauskommen", sagte Lötzsch. Die anschließende Osterpause solle zur Besinnung genutzt werden. Lötzschs Ko-Vorsitzender Klaus Ernst erklärte, er denke "überhaupt nicht" an einen Rücktritt.

Seit dem enttäuschenden Abschneiden der Linken bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg Ende März reißt die interne Debatte um Führung und Ausrichtung der Partei nicht ab. Zuletzt sorgten Forderungen hochrangiger Mitglieder nach einem Rücktritt des Schatzmeisters Raju Sharma für Unruhe. Dieser hatte Ernst scharf kritisiert.

Für 15.00 Uhr hat die Partei eine Pressekonferenz angekündigt, auf der sie die Parteispitze zu den Ergebnissen der Sitzung äußern will.

dapd