Zwei Monate nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg hat ein neuer Untersuchungsausschuss "Elbphilharmonie" am Dienstag seine Arbeit aufgenommen. Ziel des Gremiums ist es unter anderem, die Kostenexplosion und die Bauverzögerungen bei dem künftigen Hamburger Konzerthaus aufzuklären. Wegen der vorgezogenen Neuwahlen hatte der frühere Ausschuss seine Arbeit vorzeitig beenden müssen.
Neuer Untersuchungsausschuss "Elbphilharmonie" nimmt Arbeit auf
Hamburg (dapd). Zwei Monate nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg hat ein neuer Untersuchungsausschuss "Elbphilharmonie" am Dienstag seine Arbeit aufgenommen. Ziel des Gremiums ist es unter anderem, die Kostenexplosion und die Bauverzögerungen bei dem künftigen Hamburger Konzerthaus aufzuklären. Wegen der vorgezogenen Neuwahlen hatte der frühere Ausschuss seine Arbeit vorzeitig beenden müssen. Das neue Gremium war am vergangenen Donnerstag mit großer Mehrheit von der Hamburgischen Bürgerschaft wieder eingesetzt worden.
Auf der ersten Sitzung des Gremiums wurde Ole Thorben Buschhüter (SPD) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Zudem wurde beschlossen, einen 15-köpfigen Arbeitsstab einzusetzen. Die nächste Sitzung soll in etwa drei Wochen stattfinden.
Die Elbphilharmonie ist seit Jahren Streitobjekt in Hamburg. Ursprünglich war für die Stadt ein Kostenanteil von 77 Millionen Euro veranschlagt worden. Mittlerweile wuchs die Belastung für den Steuerzahler jedoch auf 323,5 Millionen Euro an. Aus dem Abschlussbericht des früheren Ausschusses ging hervor, dass das Konzerthaus voraussichtlich noch teurer werde als bisher bekannt. Die Kosten für das Prestigeobjekt wurden darin auf mindestens 351,3 Millionen Euro beziffert.
Auch der Eröffnungstermin hat sich seit der Grundsteinlegung im April 2007 immer wieder verschoben. Zuletzt hieß es, das Konzerthaus in der HafenCity solle November 2013 eröffnet werden.
dapd
