Weiterhin umstritten Jakobs eröffnet ersten Abschnitt des Uferwegs am Groß Glienicker See

Das erste Teilstück des umstrittenen Uferwegs am Groß Glienicker See in Potsdam ist fertig. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) eröffnete am Dienstag den neu gestalteten Weg am Südufer des Sees. Der sandfarbene Weg erschließt die bisher unbefestigte Strecke zwischen der südlichen Seepromenade bis zur Straße am Seeblick.

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Jakobs eröffnet ersten Abschnitt des Uferwegs am Groß Glienicker See

Potsdam (dapd-lbg). Das erste Teilstück des umstrittenen Uferwegs am Groß Glienicker See in Potsdam ist fertig. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) eröffnete am Dienstag den neu gestalteten Weg am Südufer des Sees. Der sandfarbene Weg erschließt die bisher unbefestigte Strecke zwischen der südlichen Seepromenade bis zur Straße am Seeblick.

Die Stadt hat damit den ersten Teil der geplanten "Uferlandschaft Groß Glienicker See" realisiert. Ähnlich wie am Griebnitzsee in Babelsberg ist die Gestaltung des Uferparks auf dem ehemaligen Postenweg der DDR-Grenztruppen umstritten. Die Stadt will die beiden ehemaligen Mauerwege als Spazierwege offen halten und neu gestalten, Anwohner wehren sich jedoch unter Verweis auf Eigentumsrechte. Einige von ihnen wollen auf ihren privaten Ufergrundstücken Stege oder Zäune errichten. Anders als am Griebnitzsee kann die Stadt beim Groß Glienicker See aber auf einen gültigen Bebauungsplan setzen. Sie will ihr Vorhaben für den öffentlichen Uferpark notfalls mit Enteignungen durchsetzen.

Jakobs bekräftigte, der gesamte Uferpark werde Stück für Stück realisiert - sobald die Grundstücke verfügbar seien. Pünktlich zu Ostern seien nun erst einmal gefahrlose Spaziergänge parallel zur Seepromenade möglich. Dort könnten die Groß Glienicker auch sehen, in welcher Qualität der Uferweg gestaltet werden solle und welch ein Gewinn ein freier Uferweg sein könne. Die Baukosten für den ersten Abschnitt beliefen sich auf 70.000 Euro.

dapd