Der Evangelische Kirchentag in Dresden will ein Zeichen für die Energiewende setzen. Erstmals werden auf Initiative des Kirchentages Solaranlagen gebaut, wie die Veranstalter am Dienstag in der sächsischen Landeshauptstadt mitteilten.
Solaranlagen für Kirchentag in Dresden
Dresden (dapd-lsc). Der Evangelische Kirchentag in Dresden will ein Zeichen für die Energiewende setzen. Erstmals werden auf Initiative des Kirchentages Solaranlagen gebaut, wie die Veranstalter am Dienstag in der sächsischen Landeshauptstadt mitteilten. Pünktlich zum Glaubensfest Anfang Juni sollen diese in Betrieb genommen werden.
Die drei Solaranlagen finden den Angaben nach Platz auf einem Gebäude der Technischen Universität Dresden, einem Altenheim der Diakonie in Freital sowie einem evangelischen Kindergarten. Der jährliche Stromertrag liege bei 135.000 Kilowattstunden. Das decke etwa den Bedarf von 40 Haushalten.
Die Solaranlagen sollen über Spenden finanziert werden. Der Erlös fließt nach den Plänen an die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa, die Menschen in Krisen- und Katastrophengebieten unterstützt. "Wir wollen, dass sauberer Strom fließt und Gewinne denen zu gute kommen, die schon heute unter Klimawandel und Umweltzerstörung zu leiden haben", sagte Kirchentags-Präsidenten Katrin Göring-Eckardt. Der Kirchentag sei deshalb Initiator und Begleiter des Projekts.
Zum Kirchentag werden vom 1. bis 5. Juni in der sächsischen Landeshauptstadt mehr als 100.000 Besucher aus dem In- und Ausland erwartet.
dapd
