Die FDP unterstützt eine längere Antragsfrist für rückwirkende Leistungen aus dem Bildungspaket. "Bildung darf keine Frage von Fristen und Formularen sein", sagte FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger am Montag in Berlin.
FDP unterstützt längere Antragsfrist für Bildungspaket
Berlin (dapd). Die FDP unterstützt eine längere Antragsfrist für rückwirkende Leistungen aus dem Bildungspaket. "Bildung darf keine Frage von Fristen und Formularen sein", sagte FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger am Montag in Berlin. Eltern, die im ersten Quartal für ihre Kinder Leistungen in Anspruch genommen hätten, die im Bildungspaket vorgesehen seien, müssten diese auch nach dem 30. April noch abrechnen können. "Darum müssen wir Erwachsene uns kümmern. Denn Kinder führen keine Terminkalender", bekräftigte Homburger.
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will sich am Donnerstag mit Vertretern von Ländern und Kommunen zu einem Runden Tisch treffen, um Anlaufschwierigkeiten beim Bildungspaket zu erörtern. Sie plädierte dafür, die Antragsfrist für rückwirkende Zuschüsse zu verlängern. Diese läuft Ende des Monats aus. Erst zwei Prozent der Berechtigten sollen dafür nach einer Umfrage von "Spiegel Online" in Großstädten Anträge gestellt haben.
dapd
