Auch Finanzvorstand Lohr macht wegen Machtübernahme durch ACS von Sonderkündigungsrecht Gebrauch Weiterer Hochtief-Topmanager verlässt den Konzern

Immer mehr Hochtief-Topmanager verlassen angesichts der bevorstehenden Machtübernahme durch ACS den größten deutschen Baukonzern. Nach Konzernchef Herbert Lütkestratkötter und dem für das lukrative Asien-Pazifik-Geschäft verantwortlichen Peter Noé machte nun auch Finanzvorstand Burkhard Lohr von seinem Sonderkündigungsrecht wegen des Kontrollwechsels bei Hochtief Gebrauch.

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Weiterer Hochtief-Topmanager verlässt den Konzern

Essen (dapd). Immer mehr Hochtief-Topmanager verlassen angesichts der bevorstehenden Machtübernahme durch ACS den größten deutschen Baukonzern. Nach Konzernchef Herbert Lütkestratkötter und dem für das lukrative Asien-Pazifik-Geschäft verantwortlichen Peter Noé machte nun auch Finanzvorstand Burkhard Lohr von seinem Sonderkündigungsrecht wegen des Kontrollwechsels bei Hochtief Gebrauch, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Die Vorstandsverträge räumen den Hochtief-Topmanagern bei einer tiefgreifenden Veränderung der Eigentümerstruktur ausdrücklich die Möglichkeit zur Kündigung ihres Arbeitsvertrages ein. Finanziell muss sich der Manager wegen des Schrittes dabei keine Sorgen machen. Ihm steht laut Vertrag eine Entschädigung von zweieinhalb Jahresbezügen zu. Dies wären bei Lohr mehr als drei Millionen Euro.

Lohr war 20 Jahre für Hochtief tätig und prägte den Wandel des Konzerns vom klassischen Bauunternehmen zum internationalen Baudienstleister maßgeblich mit. Seit 2006 gehörte er dem Vorstand des Konzerns an.

dapd