Bislang stehe die Marke primär für Luxus und Sicherheit Mercedes will sich in den USA sportlicheres Image geben

Der deutsche Autobauer Daimler will seiner Marke Mercedes-Benz in den USA ein neues Image verpassen. "Wir wollen unser Marketing neu ausrichten und Mercedes künftig mehr über Sportlichkeit und Fahrspaß vermarkten, um gezielt jüngere Kunden anzusprechen", sagte der Amerika-Chef von Mercedes-Benz, Ernst Lieb, der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe).

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Mercedes will sich in den USA sportlicheres Image geben

Hamburg (dapd). Der deutsche Autobauer Daimler will seiner Marke Mercedes-Benz in den USA ein neues Image verpassen. "Wir wollen unser Marketing neu ausrichten und Mercedes künftig mehr über Sportlichkeit und Fahrspaß vermarkten, um gezielt jüngere Kunden anzusprechen", sagte der Amerika-Chef von Mercedes-Benz, Ernst Lieb, der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). Bislang stehe die Marke in Amerika primär für Luxus und Sicherheit, fügte Lieb hinzu. Kritiker warnen laut Zeitung schon länger, Mercedes dürfe nicht zur teuren Rentner-Marke verkommen.

Aus dem Zweikampf zwischen BMW und Audi, die sich beide aggressiv und sportlich geben, hatten sich die Stuttgarter in den USA bisher weitgehend herausgehalten. Dass soll nun mit der neuen A-Klasse anders werden. "In der Kompaktklasse, wo BMW den Dreier und den kleinen Einser hat, haben wir bislang nur die C-Klasse. Da legen wir jetzt nach", kündigte Lieb an. Das neue Kompaktmodell wird am Dienstag parallel in New York und Schanghai präsentiert.

dapd