Das Angebot von Bundeskanzlerin Angela Merkel, in ihr Kabinett als Familienministerin einzutreten, hat Kristina Schröder (beide CDU) nur unter der Bedingung angenommen, dass sie im Amt Mutter werden darf. Schröder, die im Sommer ein Kind erwartet, sagte der Zeitung "Bild am Sonntag": "Ich habe mit Angela Merkel eine Chefin, die für meine Situation Verständnis hat."
Schröder machte mögliche Mutterschaft zur Bedingung für Ministeramt
Berlin (dapd). Das Angebot von Bundeskanzlerin Angela Merkel, in ihr Kabinett als Familienministerin einzutreten, hat Kristina Schröder (beide CDU) nur unter der Bedingung angenommen, dass sie im Amt Mutter werden darf. Schröder, die im Sommer ein Kind erwartet, sagte der Zeitung "Bild am Sonntag": "Ich habe mit Angela Merkel eine Chefin, die für meine Situation Verständnis hat. Als sie mich gefragt hat, ob ich Ministerin werden wolle, habe ich ihr geantwortet, dass wir Kinder wollen und nicht bereit sind, damit noch einmal vier Jahre zu warten. Da hat sie sofort gesagt: 'Da haben Sie alle Unterstützung, das geht!'"
Für die Ministerin war die Entscheidung, Kinder zu bekommen, "die vielleicht größte und wichtigste Entscheidung im Leben". Schröder kündigte an, sich für die Geburt ihres Kindes ein Vierteljahr aus dem politischen Tagesgeschäft zurückziehen zu wollen und sich von Staatsekretären vertreten zu lassen. Aber auch während der 14 Wochen der gesetzlichen Mutterschutzfristen werde sie im Notfall ansprechbar sein und Entscheidungen treffen. Nach der Geburt ihres Kindes will Schröder ihr Ministerium verstärkt von zu Hause aus führen.
dapd
