Angeblich weniger als ein Liter kontaminierter Flüssigkeit BfS sieht keine Gefahr durch Asse-Lauge

Von der stark radioaktiv belasteten Lauge im Atommülllager Asse geht nach Angaben des Betreibers keinerlei Gefahr für Beschäftigte und Anwohner aus. In dem Bohrloch vor der Einlagerungskammer 12 habe sich weniger als ein Liter der kontaminierten Flüssigkeit angesammelt, sagte der Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Werner Nording, am Freitag der Nachrichtenagentur dapd.

Foto: dapd

BfS sieht keine Gefahr durch Asse-Lauge

Remlingen (dapd). Von der stark radioaktiv belasteten Lauge im Atommülllager Asse geht nach Angaben des Betreibers keinerlei Gefahr für Beschäftigte und Anwohner aus. In dem Bohrloch vor der Einlagerungskammer 12 habe sich weniger als ein Liter der kontaminierten Flüssigkeit angesammelt, sagte der Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Werner Nording, am Freitag der Nachrichtenagentur dapd. Am Donnerstag hatte die Behörde mitgeteilt, dass in der Lauge eine Cäsium-137-Aktivität von 240.000 Becquerel gemessen wurde. Der Wert liegt um das 24-fache über der Freigrenze und ist zweieinhalbmal so hoch wie bei der voraufgegangenen Messung von 2008.

Vor der Kammer 12, in der rund 7.500 Fässer mit schwach radioaktiven Abfällen lagern, gibt es noch eine zweite, größere Fundstelle mit belasteter Lauge. Die Flüssigkeit werde in Tanks unter Tage gesammelt, erläuterte Nording. Unbefugte kämen damit nicht in Berührung. Strahlenschützer der Behörde beobachteten die Entwicklung weiter.

dapd