Ramsauer hält steigende Benzinpreise für nicht akzeptabel "Spritpreise dürfen sich nicht nach Ferienzeiten richten"

Angesichts weiter steigender Spritpreise hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer scharfe Kritik an der Mineralölwirtschaft geübt und zur Mäßigung gemahnt. "Dass es gerade zu Beginn von Ferienzeiten häufig Preissprünge beim Benzin gibt, ist nicht akzeptabel. Spritpreise dürfen sich nicht nach Ferienzeiten richten", sagte der CSU-Politiker den "Ruhr Nachrichten".

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"Spritpreise dürfen sich nicht nach Ferienzeiten richten"

Dortmund (dapd). Angesichts weiter steigender Spritpreise hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer scharfe Kritik an der Mineralölwirtschaft geübt und zur Mäßigung gemahnt. "Dass es gerade zu Beginn von Ferienzeiten häufig Preissprünge beim Benzin gibt, ist nicht akzeptabel. Spritpreise dürfen sich nicht nach Ferienzeiten richten", sagte der CSU-Politiker den "Ruhr Nachrichten".

Auch FDP-Fraktionsvize Patrick Döring kritisierte: "Während der Ölpreis an den Börsen zuletzt unter Druck war, steigen pünktlich zur Reisezeit die Preise an den Zapfsäulen." Der FDP-Verkehrsexperte forderte das Bundeskartellamt auf, "diese Vorgänge noch einmal intensiv zu prüfen und generell einmal zu untersuchen, inwieweit ein echter Wettbewerb auf diesem Markt überhaupt noch gegeben ist".

Aus Sicht von Claudia Kemfert, Energieexpertin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), sind steigende Preise zu Beginn der Reisesaison sehr wohl begründbar. "Der Ölpreis ist im Moment auf sehr hohem Niveau. Und zu Ferienzeiten steigt auch die Nachfrage", sagte Kemfert. Ein Preisanstieg sei da "ein normaler Mechanismus".

dapd