Der Prozess gegen zehn mutmaßliche Piraten vor dem Hamburger Landgericht wird voraussichtlich bis Ende August andauern. Die Kammer beraumte bis zum 26. August elf weitere Verhandlungstage an, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Ursprünglich war der Prozess bis März 2011 angesetzt. Zuletzt war das Verfahren bis Ende Mai terminiert.
Seit Prozessbeginn im November 2010 hat das Gericht bereits an 28 Tagen verhandelt
Hamburg (dapd). Der Prozess gegen zehn mutmaßliche Piraten vor dem Hamburger Landgericht wird voraussichtlich bis Ende August andauern. Die Kammer beraumte bis zum 26. August elf weitere Verhandlungstage an, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Ursprünglich war der Prozess bis März 2011 angesetzt. Zuletzt war das Verfahren bis Ende Mai terminiert.
Seit Prozessbeginn am 22. November 2010 verhandelte das Gericht an insgesamt 28 Tagen. Dabei wurden den Angaben zufolge elf Zeugen und vier Sachverständige angehört.
Bis zum Ende des Verfahrens müssen dem Gericht zufolge noch eine Zeugenvernehmung abgeschlossen und drei Sachverständige gehört werden. Darüber hinaus sollen die Angeklagten zu ihren persönlichen Verhältnissen gehört werden und die Staatsanwaltschaft sowie die 20 Verteidiger ihre Plädoyers halten.
Den zehn somalischen Angeklagten wird vorgeworfen, das Hamburger Containerschiff "Taipan" am 5. April 2010 auf dem Weg von Haifa nach Mombasa etwa 500 Seemeilen vor der Küste Somalias attackiert zu haben. Ein Spezialkommando der niederländischen Fregatte "Tromp" befreite das 140 Meter lange Schiff der Hamburger Reederei Komrowski noch am selben Tag.
dapd
