Institut der deutschen Wirtschaft Energetische Sanierung muss sich für Vermieter lohnen

Die Bundesregierung will bis 2050 den CO2-Ausstoß von Wohnhäusern, der durch Heizen und Warmwasserverbrauch entsteht, um 80 Prozent senken. Demnach müssen in Deutschland rund 18 Millionen Wohnimmobilien energetisch saniert werden.

Energetische Sanierung muss sich für Vermieter lohnen

Das Institut der Wirtschaft (IW) in Köln veranschlagt die Dämmung und Modernisierung eines durchschnittlichen Einfamilienhauses auf rund 70.000 Euro, für eine Wohnung auf rund 30.000 Euro.

Für den Besitzer einer selbst bewohnten Immobilie lohnt sich die Investition durch die Senkung der Energiekosten. Für den Besitzer von vermieteten Immobilien – 60 Prozent des Hausbestandes sind Mietobjekte – ist es bislang schwierig, die aufgewendeten Sanierungskosten auf die Mieten umzulegen.

Von der im Herbst geplanten Mietrechtsreform der Bundesregierung erwartet das IW daher, dass Mieter künftig Sanierungsmaßnahmen generell dulden müssen, dass die feste Umlagegrenze von elf Prozent aufgebrochen wird und die Einsparung von Heizkosten eingerechnet werden sowie dass Vergleichsmieten die energetische Beschaffenheit einer Immobilie berücksichtigen.

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