Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die Beschlüsse der Euro-Länder zur Stabilisierung der Währungsunion als einen "guten Kompromiss" begrüßt.
Westerwelle begrüßt Eckpunkte zur Euro-Stabilisierung
"Es sind gute Beschlüsse, die die Währung Europas stärken und gleichzeitig dafür sorgen, dass in den Staaten Europas mehr Haushaltsdisziplin durchgesetzt wird", sagte Westerwelle.
Die Staaten hätten zum einen erreicht, dass der Euro stabilisiert werde. "Gleichzeitg haben wir aber auch durchsetzen können, dass wir Deutsche die Hand auf unserem eigenen Hauhalt behalten." Das sei entscheidend gewesen.
Die Euro-Staaten hatten sich auf ihrem Sondergipfel am Freitag in Brüssel unter anderem darauf geeinigt, den befristeten Rettungsschirm bis Mitte 2013 auf 440 Milliarden Euro aufzustocken auch mit zusätzlichen Garantien aus Deutschland.
Der folgende dauerhafte Schirm soll 500 Milliarden Euro bereitstellen, mit einer Mischung aus Garantien und Barkapital. Außerdem wird der Rettungsfonds ermächtigt, direkt Anleihen von maroden Euro-Staaten aufzukaufen.
dapd