Gegen die Mückenplage 7 Tipps gegen Mückenstiche

Mückenplage in Deutschland: Sie stechen, saugen Blut und hinterlassen ihren Nachwuchs. Für arbeitende Handwerker im Freien ist das eine echte Last. 7 Tipps wie Sie der Mückenplage Herr werden und sich vor Mückenstichen schützen.

Um sich effektiv vor Mückenstichen zu schützen sollten Handwerker weite Kleidung tragen und durchschwitzte Sachen öfter am Tag wechseln. - © Foto: Henrik Larsson

Sie surren, stechen und sind einfach nervig. Jedes Jahr von Ende Juni bis Mitte August haben Mücken hierzulande Hochkonjunktur. Das ist dann die Zeit, in der sich die Menschen im Nahkampf mit ihr üben. Die Bedingungen für die kleinen Blutsauger sind in diesem Jahr optimal: Das eher feuchte Frühjahr und die Hochwasserkatastrophe lassen das Herz der gemeinen Stechmücke höherschlagen.

Handwerker, die im Freien arbeiten, können der Mücke allerdings den Kampf ansagen. Während Knoblauch und Vitamin B auf der Rangliste der Tipps gegen Mückenstiche weit nach unten gerutscht sind, stehen helle und weite Kleidung dagegen hoch im Kurs. Hier kommen 7 effektive Tipps gegen Mückenstiche :

1. Weite Kleidung hilft

Mücken sind strebsam, da sie nur für circa drei Wochen leben. In diesem Zeitraum müssen sie Blut für ihren Nachwuchs sammeln und legen alle drei Tage Eier. Enganliegende Kleidung bremst die Tiere nur bedingt, da sie durch den Stoff durchstechen können. Deshalb sollten Handwerker, soweit es geht, weite Kleidung beim Arbeiten tragen.

2. Helle Kleidung tragen

Nicht nur Körpergerüche, sondern auch die Kleidungsfarbe zieht Mücken an. Je heller die Kleidung, desto unsichtbarer ist der Mensch für die Mücken. Starke Gerüche können den Effekt allerdings wieder aufheben.

3. Insektenschutzmittel verwenden

Die Nutzung von Mückensprays wird nur über einen kurzen Zeitraum empfohlen. Nach dem Benutzen von Sprays sollten sich die Hände gewaschen werden. Außerdem sollte Augenkontakt wegen der chemischen Substanzen vermieden werden.

4. Autan, Anti-Brumm und No-Bite für die Haut

Die Mückenmittel in Deutschland und Europa schlechthin sind Autan, Anti-Brumm und No-Bite, hierbei handelt es sich jeweils um eine chemische Lösung, mit der die Haut eingerieben wird. Diese hat eine Wirkungsdauer von acht Stunden. Wettereinwirkungen und Schweißbildung können die Wirkung jedoch mindern. Regelmäßiges Nachtragen ist deshalb die einzige Möglichkeit. Doch Vorsicht: Bei regelmäßiger Anwendung können diese Mittel die Schleimhäute reizen und zu Gesundheitsschäden führen.

5. Durchschwitzte Kleidung wechseln

Bei der Arbeit im Freien schwitzt man sehr schnell. Da Schweiß die Mücken anzieht, sollte sich nach dem Feierabend geduscht werden. Auch ist es empfehlenswert bei heißem Wetter die durchschwitzten Sachen öfter zu wechseln.

6. Verwendung von parfümierten Deos und Parfüm vermeiden

Den eigenen Körpergeruch mit Deo zu überdecken ist nicht ratsam. Der süße Geruch von Deodorants zieht Stechmücken schnell an. Geruchsneutralität ist also besser geeignet. Auch Parfüm sollte gemieden werden.

7. Einsatz von Mückenschutzgittern

Auch im Betrieb selbst können sich Handwerker vor dem großen Stechen schützen. Mückenschutzgitter können in die Fenster eingesetzt werden und halten die Stechmücken außerhalb des Raumes

Einen einhunderprozentigen Schutz gegen Mückenstiche gibt es allerdings nicht. Jeden kann es treffen. Vor allem Handwerksbetriebe, die in den Sommermonaten im Freien arbeiten, haben sich schnell mal einen Mückenstich eingefangen. Dennoch kann man mit Tipps die Stiche eindämmen und den Nahkampf mit der gemeinen Stechmücke aufnehmen. cle