FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat die vom Hamburger Senat geplanten Kürzungen im Wissenschaftsetats scharf kritisiert. "Entgegen allen Wahlversprechen will die SPD den Hamburger Hochschulen den Landeszuschuss um 13 Millionen Euro kürzen", sagte er am Freitag in Berlin. Dies sei der Preis für die Abschaffung der Studienbeiträge.
13 Millionen weniger für die Universitäten?
Berlin/Hamburg (dapd-nrd). FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat die vom Hamburger Senat geplanten Kürzungen im Wissenschaftsetats scharf kritisiert. "Entgegen allen Wahlversprechen will die SPD den Hamburger Hochschulen den Landeszuschuss um 13 Millionen Euro kürzen", sagte er am Freitag in Berlin. Dies sei der Preis für die Abschaffung der Studienbeiträge. Allein an der Universität Hamburg fielen 60 Professorenstellen und 3.000 Studienplätze weg.
In Zeiten rapide steigender Studentenzahlen verknappe die SPD die Studienplätze und verschlechtere die Qualität der Lehre. "Zwar soll pro forma das Geld vom Land Eins zu Eins ersetzt werden, aber auf anderem Wege wird es den Hochschulen dann doch entzogen", sagte der FDP-Politiker weiter. Das habe offenbar bei Sozialdemokraten und Grünen System, denn auch das rot-grüne Nordrhein-Westfalen scheine sich die Kompensation der Studienbeiträge Stück für Stück durch die Hintertür zurückholen zu wollen.
Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) hatte vergangene Woche angekündigt, dass ihr Ressort jährlich 12,8 Millionen Euro einsparen müsse.
dapd
