Vor 100 Jahren stieg Citroën in den Automobilbau ein. Das Markenzeichen des Unternehmens erinnert an dessen Ursprung.

Seit nunmehr einem Jahrhundert steht der Doppelwinkel für einen Fahrzeugher steller, der mit außergewöhnlichem Design und innovativer Technik Automobilgeschichte geschrieben hat. Wer heute Citroën hört, hat automatisch die zeitlos schöne Ente oder die DS vor Augen.
Als André Citroën 1919 in den Automobilbau einstieg, brachte er seine Erfahrungen als Zulieferer ein. Denn seine schon 1912 gegründete Firma produzierte zunächst winkelverzahnte Räder und Untersetzungsgetriebe für die Autobauer. Die Winkelverzahnung stand dann auch Pate für das Markenzeichen seiner eigenen Fahrzeuge, den Doppelwinkel.
Als er ster Citroën ging im Juni 1919 der Typ A 10 HP an den Start. Da der 56 km/h schnelle Kleinwagen nach dem Vorbild von Ford in Großserie am Fließband gebaut wurde, konnte er ko stengünstig für weniger als 8.000 Franc angeboten werden. Schon in den Anfangsjahren prägte Citroën mit seinen Innovationen den Automobilbau, setzte zum Beispiel als er ster Her steller Bremsleuchten oder ver stellbare Vordersitze ein.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs brachte Citroën nicht nur mit dem 2CV, der als Ente Karriere machte, eine Ikone des Automobilbaus an den Start. Zu einem wahren Bestseller entwickelte sich auch der Typ H, ein Ka stenwagen in Wellblechoptik. Bis 1981 wurde der Transporter insgesamt 490.165 Mal gebaut.
Zu den begehrte sten Oldtimern der Marke Citroën gehörte heute die DS (La Déesse, deutsch: Die Göttin). Ihr stromlinienförmiges Design und die erstmals eingesetzte Hydropneumatik sorgten dafür, dass zur Premiere 1955 schon am er sten Messetag des Pariser Autosalons 12.000 Kaufverträge unterschrieben waren. ste