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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Wachstum schwächt sich im zweiten Quartal leicht ab

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sieht die Konjunktur trotz einer leichten Eintrübung weiter in einer soliden Verfassung.

Für das laufende Quartal rechnen die Forscher mit einem gesamtwirtschaftliches Wachstum von gut 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie das DIW mitteilte Für das erste Quartal gehen die Wissenschaftler weiter von 0,5 Prozent aus. "Damit zeigt sich die deutsche Volkswirtschaft ungeachtet des insgesamt unruhigen Fahrwassers nach wie vor in robuster Verfassung", sagte DIW-Konjunkturexperte Stefan Kooths. "Auch die Entwicklung der offenen Stellen weist darauf hin, dass die Auftragslage vieler Unternehmen nach wie vor sehr gut ist", fügte er hinzu.

Wichtigster Wachstumsmotor bleibe das produzierende Gewerbe, ohne die Bauwirtschaft. In der Bauwirtschaft könne das sehr hohe Expansionstempo aus dem Vorquartal nicht gehalten werden, dort bleibe die Entwicklung aber weiter aufwärts gerichtet. Für den Bereich Handel, Gaststätten und Verkehr zeichne sich eine weitere Erholung ab. Die unternehmensnahen Dienstleistungsbranchen blieben auf einem soliden Wachstumspfad.

ddp

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