Freiburg -

Familienunternehmen Vorbildliche Unternehmenskultur

Ausstellung "Vorbilder II" stellt Familienunternehmen des Handwerks in den Fokus.

Vorbildliche Unternehmenskultur
Gelungene Präsentation: Bild und Wirkungsstätte im Kontext. -

In der Meckel-Halle der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau wurden vom 22. Mai bis 11. Juni Geschichten erlebbar: Geschichten von acht Handwerksunternehmen, Geschichten von acht Familien – aber vor allem Geschichten einer gelebten Unternehmenskultur. Mit der Ausstellung „Vorbilder II – Familienunternehmen im Handwerk“ stellte die Handwerkskammer Freiburg dort anlässlich ihres Jahresthemas „Handwerk. schafft. Kultur.“ vorbildliche Handwerksfamilien und ihre Unternehmenskultur in den Fokus.

"Man denkt in Generationen, nicht in Quartalen." Ministerialdirektor Guido Rebstock

Marcel Thimm, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, zeigte sich bei der Ausstellungseröffnung erfreut, dass sein Institut diese Ausstellung beherbergen durfte. „Sie zeigen eine beeindruckende Symbiose von Handwerk, Familie und Kultur.“ Drei Wochen lang konnten die Besucher die gelungenen Bilder der Fotografin Sabine Rukatukl in der Meckelhalle bestaunen – und nicht nur diese. Vielmehr engagierten sich die acht Handwerkerfamilien auch im Vorfeld der Ausstellung und stellten ihr jeweiliges Bild in den Kontext ihres Schaffens.

Produkte, Werkzeuge und Materialien aus dem Arbeitsalltag der Familien bildeten einen spannenden Rahmen für die Porträts. Thimm: „Den Familien ist es gelungen, die Bilder noch zu verstärken und erlebbar zu machen.“

Vorbilder in vielerlei Hinsicht

Als Vorbilder beeindrucken die acht Familienunternehmen stellvertretend für viele weitere Betriebe in vielerlei Hinsicht, wie Kammerpräsident Johannes Ullrich bei der Vernissage betonte. „Unsere erfolgreichen Familienbetriebe stehen für eine Unternehmenskultur, die geprägt ist durch das Streben nach hoher handwerklicher Qualität, das Verfolgen nachhaltiger Unternehmenskonzepte und ein an Werten orientiertes Handeln.“ Diese gewachsene Kultur habe eine ganze Branche geprägt – und solle sie auch weiterhin prägen.

Guido Rebstock, Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, brachte das vorbildliche Unternehmertum vieler Familienunternehmen im Handwerk auf den Punkt: „Man denkt in Generationen, nicht in Quartalen.“ Auf diese gelebte Unternehmenskultur aufmerksam zu machen, war Ziel der Ausstellung. Rebstock war in Vertretung des Mittelstandsbeauftragten Peter Hofelich, Schirmherr der Ausstellung, zur Vernissage gekommen. Er zeigte sich erfreut, „diese kleine, aber feine Ausstellung mit eröffnen zu dürfen“. Das Handwerk sei nicht nur Innovationsmotor und Rückgrat der Wirtschaft Baden-Württembergs, sondern auch Rückgrat der Gesellschaft.

Leidenschaft für den Beruf

Die gelungene Ausstellung erfuhr an ihren 13 Öffnungs-Tagen eine äußerst positive Besucherresonanz. Und nicht nur die Gäste zeigten sich beeindruckt. Auch für die Fotografin Sabine Rukatukl war die Arbeit für die Ausstellung eine einmalige Erfahrung. Schon bei der Entstehung der Bilder vor Ort in den jeweiligen Unternehmen war sie fasziniert von der gelebten Handwerkskultur: „Das Zusammenleben ist von gegenseitigem Respekt und Anerkennung geprägt. Die enge Verbundenheit war in jedem Augenblick zu spüren. Was allen Beteiligten gemeinsam ist und offenbar den Handwerksfamilien im Blut liegt, ist die unglaubliche Leidenschaft für den Beruf, für das Material, für das Handwerk.“

Diese Leidenschaft hat Sabine ­Rukatukl gekonnt in ihren Bildern eingefangen. Abgerundet mit den ­Ergänzungen durch die Familien machte die Ausstellung „Vorbilder II“ eines für alle sichtbar und er­lebbar: „Handwerk. schafft. Kultur.“

Mehr über die Ausstellung „Vorbilder II – Familienunternehmen im Handwerk“ finden Sie im Internet unter www.hwk-freiburg.de/vorbilder

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