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Steiermark Von der Eishöhle zur Hängebrücke

In vielen Skigebieten gibt es auch immer mehr Attraktionen für "Nicht-Skifahrer" neben den Pisten. In der Steiermark geht es zuerst in die Tiefen einer Eishöhle und anschießend in luftige Höhen.

Immer mehr Skigebiete sorgen auch für "Nicht-Skifahrer" für ein abwechslungsreiches Programm. Der Dachstein-Eispalast, in der Steiermark ist beispielsweise eine dieser Attraktionen. Tief in den Dachstein-Gletscher wurde 2007 eine Welt aus Eis kreiert. Mithilfe von Profi-Eisschnitzern aus China wurden Eissäulen, ein Kristalldom und Figuren direkt aus dem Gletschereis geschnitzt.

Diese glitzernde Welt aus Eis und Schnee hat auch den Ennstaler Autor und Maler Walter Thorwartl inspiriert. Er schrieb das Märchen "Der Schatz im Eispalast". Die Geschichte erzählt von einem kleinen Bergwichtel, der sich unsterblich in die Dachstein-Königin verliebt und sie mit Schätzen beschenkt. Von den tiefen der Eishöhle geht es anschließend in die entgegengesetzte Richtung. Auf die Hängebrücke und die "Treppe ins Nichts". Auf ihr hat man einen atemberaubenden Blick über die Berggipfel des Dachstein-Gebirges. Wem dieser Ausblick noch nicht Nervenkitzel genug ist, muss nur die 14 Stufen der "Treppe ins Nichts" nach unten auf die Glasplattform steigen. Hier haben die Besucher freie Sicht in den 400 Meter tiefen Abgrund. Der Eispalast und die Hängebrücke sind nur ein paar Gehminuten von der Bergstation der Dachstein-Gletscherbahn entfernt und sind täglich für Besucher geöffnet. es

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