Wiesbaden -

Modenschau „Von Coco bis Karl“

Kreativ, dezent, verrückt bis klassisch und traditionell – es gab einiges zu bestaunen. Entgegen dem gewohnten Novembertermin fand dieses Jahr die Modenschau bereits im September statt. Grund dafür war der Bundeskongress der Maßschneider in der Handwerkskammer Wiesbaden.

Da war es naheliegend, die über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Modenschau der Kammer direkt im Anschluss stattfinden zu lassen.

Design und handwerkliche Verarbeitung

So konnten Beiträge des Bundesverbandes, wie der Gesellenwettbewerb zum Thema „Casino Royal“ und die Couture-Modenschau „Von Coco bis Karl“, auf dem Laufsteg integriert werden. Weiterhin gab es Präsentationen aus dem Avantgardewettbewerb der Lehrlinge unter dem Motto „Rheingold“ sowie Beiträge aus dem diesjährigen Hessischen Gestaltungspreis zu sehen. Bei Letzterem waren es nicht nur die Modekreationen, sondern die Accessoires, die durch ihr Design und handwerkliche Verarbeitung bestachen.

So wurden ein lederner Rucksack von Patrick König, Sattler und Feintäschner, sowie eine Brille des Augenoptikermeisters Stefan Hies auf dem Laufsteg präsentiert. Abgerundet wurde die Veranstaltung unter anderem durch ein Schaufrisieren von Friseurmeisterin Marion Saquella, Obermeisterin der Friseurinnung Limburg-Weilburg, Maßschuhe aus Pferdeleder von Schuhmachermeister Axel Gemmel, Brillen von Optic-Rappl sowie Goldschmiedearbeiten von Michael Krumpholz, alle aus Wiesbaden.

Modehandwerk hat viel zu bieten

Für Kammerpräsident Klaus Repp ein gelungenes Wochenende: „Das Modehandwerk hat so viel zu bieten und braucht dafür eine geeignete Plattform. Diese Plattform geben wir gerne und freuen uns auf die nächste Auflage im kommenden Jahr.“

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