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Listen zu Ladenschließungen in Baden-Württemberg und Bayern Überblick: Diese Geschäfte bleiben geöffnet, diese müssen schließen

Die Landesregierungen von Bayern und Baden-Württemberg haben Listen der Geschäfte veröffentlicht, die aktuell geöffnet bleiben dürfen. Darunter sind auch die Handwerksberufe aufgelistet. Ein Überblick.

Dieser Artikel ist Bestandteil des Themenpakets Coronavirus

In einigen Handwerksberufen herrscht nach wie vor Unklarheit, ob die Geschäfte in der Corona-Krise offen bleiben oder nicht. Für Bayern gibt es bereits seit Anfang letzter Woche eine Positivliste der Gewerke, die offen bleiben dürfen. Für Baden-Württemberg hat das Landeswirtschaftsministerium nun auch eine Liste veröffentlicht.

Update: Bitte beachten Sie diese neuen Informationen vom 22. März.

Baden-Württemberg

Diese Geschäfte dürfen geöffnet bleiben (Stand: 20. März 2020):

  • Abhol- und Lieferdienste einschl. solche des Online-Handels
  • Apotheken
  • Augenoptiker
  • Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten
  • Autovermietung, Car-Sharing
  • Bäckereien
  • Banken und Sparkassen
  • Baumärkte
  • Baustoffstandorte
  • Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze (ausschließlich zu geschäftlichen, dienstlichen oder in besonderen Härtefällen auch zu privaten Zwecken)
  • Bestatter
  • Brennstoffhandel
  • Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger
  • Drogerien
  • Ersatzteilverkauf in Werkstätten, Autoteile- und Zubehörverkauf
  • Fahrradwerkstätten
  • Fahrschulen für LKW
  • Freie Berufe
  • Medizinische Fußpflege (stationär und mobil)
  • Gärtnereien
  • Gartenbaubedarf
  • Getränkemärkte
  • Großhandel
  • Hofläden
  • Hörgeräteakustiker
  • Kaminkehrer
  • Kfz-Werkstätten
  • Kioske
  • Landhandel mit Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut landwirtschaftlichen Maschinen, Ersatzteilen usw.
  • Landmaschinenreparatur, Landmaschinenersatzteile
  • Lebensmitteleinzelhandel
  • Metzgereien
  • Mischbetriebe des Handwerks, die daneben auch verkaufen
  • Personal Trainer, Ernährungsberater und ähnliche Dienstleister in Einzelberatung
  • Poststellen, Postagenturen und Paketstationen
  • Raiffeisenmärkte
  • Reisebüros
  • Sanitätshäuser
  • Schuh- und Schlüsselreparatur
  • Servicestellen von Telekommunikations-unternehmen
  • Spezialisierte Baustoffhändler für Farben, Bodenflächen usw.
  • Stördienste aller Art, insbes. Schlüsseldienste
  • Tankstellen
  • Textilreinigung
  • Tierbedarf
  • Verkauf von Jägereibedarf
  • Verkehrsdienstleistungen aller Art einschl. Taxi
  • Warenlieferung und Montage
  • Waschsalons
  • Wochenmärkte
  • Zeitungen und Zeitschriften 

Diese Geschäfte müssen schließen (Stand: 20. März 2020):

 
  • Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze (eine Beherbergung darf ausnahmsweise zu geschäftlichen, dienstlichen oder in besonderen Härtefällen auch zu privaten Zwecken erfolgen)
  • Blumenläden
  • Buchhandel
  • Copyshops
  • Fahrradläden (erlaubt bleiben Fahrradwerkstätten)
  • Fahrschulen (erlaubt bleiben Fahrschulen für LKW)
  • Fotostudios
  • Frisöre
  • Gaststätten und ähnliche Einrichtungen wie Cafés, Cafés in Bäckereien, Eisdielen, Bars, Shisha- Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen (erlaubt bleibt der Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten)
  • Kfz-Handel
  • Kosmetikstudios
  • Massagestudios
  • Nagelstudios
  • Outlet-Center
  • Piercingstudios
  • Schreibwarenhandel
  • Sonnenstudios
  • Spielwarenhandel
  • Studios für kosmetische Fußpflege
  • Tattoostudios
  • Tourismushotels
  • Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen
  • Wein- und Spirituosenhandlungen
Quelle: Wirtschaftministerium Baden-Württemberg 

Bayern

Diese Geschäfte dürfen geöffnet bleiben (Stand: 16. März 2020):

  • Lebensmittelhandel
  • Getränkemärkte
  • Banken
  • Apotheken
  • Drogerien
  • Sanitätshäuser
  • Optiker
  • Hörgeräteakustiker
  • Filialen der Deutschen Post AG
  • Tierbedarf
  • Tankstellen
  • Kfz-Werkstätten
  • Reinigungen
  • Online-Handel

Positivliste der Bayrischen Staatsregierung (Stand: 17. März 2020):

  • Brennstoffhandel (Öl, Pellets usw.)
  • Mischbetriebe aller Art, wenn der vom Verbot umfasste Teil des Sortiments nicht überwiegt Mischbetriebe des Handwerks (Betriebe des Handwerks, die daneben auch verkaufen)
  • Lebensmittelspezialgeschäfte wie Weinhandel, Spirituosenläden, Süßwaren- oder Feinkostgeschäfte
  • Einzelhandelsgeschäfte, die Jägereibedarf (Munition) verkaufen
  • Landhandel mit Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut etc. sowie Landmaschinenreparatur und Landmaschinenersatzteile
  • Kfz-Werkstätten
  • Ersatzteilhandel
  • Autovermietung
  • Paketstationen
  • Lkw-Fahrschulen
  • Online-Lieferdienste
  • Blumenläden und Gärtnerei (fraglich, siehe oben)
  • Geschäfte mit spezialisierten Baumarktsortimenten wie Farben- oder Bodenfachgeschäfte und Baustoffhandel (fraglich, siehe oben)
  • Großhandel inklusive Lebensmittelgroßhandel
  • Lieferung und Montage von Waren, z.B. Küchen
  • Baustellen, Baugewerbe
  • Kaminkehrer
  • Stördienste aller Art, zum Beispiel Schlüsseldienst
  • Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger
  • Verkehrsdienstleistungen aller Art einschließlich Taxi
  • Hotels und Beherbergungsbetriebe, sofern nicht für private touristische Zwecke
  • Campingbetriebe, soweit nur Dauercamper beherbergt werden
  • betriebliche Tätigkeiten bei geschlossenen Läden oder Geschäften wie zum Beispiel Ladenrenovierung, Training des Personals
  • Fahrradreparatur, Fahrradersatzteilhandel
  • Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf
  • Personal-Trainer bei Einzelstunden
  • Ernährungsberater bei Einzelberatung
  • AOK-Geschäftsstelle
  • Waschsalons
  • Freie Berufe generell (Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater)
  • Bestatter

Die Schließung von Läden gilt zumindest vorerst bis zum 30. März 2020.

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