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TÜV Rheinland TÜV-Mängelstatistik: Diese Autos haben die wenigsten Macken

Mehr Autos als noch im Vorjahr sind 2018 durch den TÜV gefallen. Das geht aus der Mängelstatistik des TÜV Rheinland hervor. Welche Macken die Prüfer am häufigsten feststellten und welche Fahrzeuge am wenigsten Probleme machten.

Der TÜV Rheinland hat für die diesjährige Mängelstatistik seine rund 8,8 Millionen bundesweiten Fahrzeuguntersuchungen ausgewertet. Das Ergebnis: Nur vier von fünf Pkws haben im ersten Anlauf eine TÜV-Plakette erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil mangelhafter Fahrzeuge von 19,9 Prozent leicht auf 21,2 Prozent gestiegen.

Regional konnte der TÜV Rheinland dabei einige Unterschiede feststellen. So lag die Mängelquote im Saarland (21,9 Prozent) etwa um 2,4 Prozentpunkte höher als in Nordrhein-Westfalen. Über die Gründe hierfür könne laut TÜV nur spekuliert werden. In Frage kommen etwa ein unterschiedlicher Fahrzeugbestand, die wirtschaftliche Kraft oder die Bevölkerungsstruktur der Autobesitzer.

Eine noch größere Rolle als der Standort spielen Fabrikat, Typ und Alter des Fahrzeugs. Bei den bis zu drei Jahre alten Autos betrug die Mängelrate je nach Pkw-Typ 2,5 bis 14,6 Prozent, bei den bis zu fünfjährigen 3,6 bis 28 Prozent. Ab sieben Jahren steigt die Mängelquote auf 6 bis 30,9 Prozent, ab neun Jahren auf 8,3 bis 37,1 Prozent und ab elf Jahren auf 11,7 bis 40,6 Prozent.

Porsche und Mercedes schneiden bei TÜV-Untersuchungen am besten ab

Besonders gut in allen Altersklassen schnitt der Porsche 911 ab. Bei ihm hatten die TÜV-Prüfer 2018 am wenigsten zu bemängeln. Die Autobild kürte den Porsche 911 aus diesem Grund in der aktuellen November-Ausgabe zum Gesamtsieger des TÜV-Reports 2019, der die Qualität von 231 besonders beliebten Gebrauchtwagentypen beschreibt.

Daneben erhielten auch der Opel Adam (Kleinstwagen), Hyundai i20 (Kleinwagen), Mercedes GLK (SUV) und die Mercedes A-, B- und C-Klasse (Kompaktklasse, Van, Mittelklasse) eine Auszeichnung als jeweils Klassenbeste mit den wenigsten Mängeln.

Die häufigsten Macken bei den Hauptuntersuchungen waren laut TÜV Rheinland auch in diesem Jahr alte Bekannte. Die meisten Probleme treten weiterhin an der Beleuchtung auf, gefolgt von Ölverlust, Mängeln an den Bremsen, am Auspuff sowie an den Achsen, Rädern und Reifen. dhz

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