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Smartphones Tipps für sicheres Mobile Banking

Anfang Februar warnten Datenschutz-Experten und Verbraucherministerin Ilse Aigner vor Sicherheitslücken bei Smartphones, die insbesondere das Mobile Banking betreffen könnten. Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender von GFT Technologies, erklärte der Nachrichtenagentur dapd, wie die Lücken geschlossen werden können und worauf Nutzer achten sollten.

Die neuen Funktionen von Handys, etwa Anwendungen für Transaktionen, locken auch Betrüger an. Im Unterschied zum Online Banking über den PC bieten Handys oder Smartphones weniger Speicherplatz für Software gegen Viren oder Datenklau, warnte Dietz.

Das bedeutet aber nicht, dass Nutzer grundsätzlich die Finger von Mobile Banking lassen sollten. Einige Smartphones haben zwei Speicherplätze für SIM-Karten. Der Verbraucher kann eine zweite Karte mit speziellen Sicherheitsfunktionen für Transaktionen einschieben, die es auf dem Markt auch bereits gibt.

Zertifikate bieten Sicherheit

Eine andere Möglichkeit sind Trust-Center, beispielsweise von der Telekom oder der Bundesdruckerei. Sie bieten Zertifikate an, mit denen man Überweisungen codieren kann. Das ist etwas umständlich, aber sicher.

Das Ausschalten des Ordnungsdiensts auf dem Smartphone bringe dagegen nicht viel, sagte Dietz. Gerade diese erweiterten Funktionen könnten auch Teil von Sicherheitslösungen sein. So könnte die Bank etwa eine Mitteilung erhalten, dass von einem Konto gerade in Rumänien eine Überweisung getätigt werden soll. Auch kann man bei Verlust des Gerätes die Daten aus der Ferne löschen. dapd

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