Bildergalerie: Tesla Allradantrieb im Winter-Extremtest

Tesla Allradradantrieb im Winter-Extremtest Model S und Model X
© Tesla - Wolfgang Groeger-Meier
Bei einem Tesla Winterfahrtraining im österreichischen Alpbachtal führte der US-Automobilhersteller seine Elektrolimousine Model S und seinen Elektro-SUV Model X aufs Glatteis. Die Deutsche Handwerks Zeitung saß mit im Cockpit und testete den Tesla Allradradantrieb im Winter.
Tesla Allradradantrieb im Winter-Extremtest Model S und Model X
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Bei Schneechaos und Glatteis können Autos mit Allrad-Antrieb angeblich alles besser. Doch wie greift der Dual Motor Allradantrieb des 2.200 kg schweren Model S tatsächliche bei Schnee und Matsch und wie leicht lässt sich der Tesla Allradantrieb auf Eis zum Stehen zu bringen?
Tesla Allradradantrieb im Winter-Extremtest Model S und Model X
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Model S und Model X liefert Tesla standardmäßig mit Allradantrieb aus. Dabei wird sowohl die Vorder- als auch die Hinterachse von je einem eigenen Elektromotor angetrieben. Ein klarer Vorteil, wie die anwesenden Offroad-Experten des ÖAMTC-Fahrtechnik-Teams bestätigten.
Tesla Allradradantrieb im Winter-Extremtest Model S und Model X
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Während herkömmliche Allradsysteme (AWD, 4WD) die Kraft mechanisch übertragen müssen, arbeiten bei Tesla beide Motoren getrennt. Dadurch kann auch das Drehmoment an den Vorder- und Hinterrädern kann separat gesteuert werden. Die digitale Allradsteuerung passt die Kraft auf den einzelnen Rädern unmittelbar an jede Veränderung an und nutzt jedes bisschen Grip.
Tesla Allradradantrieb im Winter-Extremtest Model S und Model X
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Das wirkt sich positiv auf das Fahrverhalten auf Schnee aus. Selbst beim Anfahren am Berg drehen die Reifen nicht durch. Wer es dennoch provozieren möchte, sollte den "Schlupfstart" aktivieren.
Tesla Allradradantrieb im Winter-Extremtest Model S und Model X
© Tesla - Wolfgang Groeger-Meier
Jetzt geben wir ordentlich "Strom": Der 400-PS-starke Tesla Model X gleitet lautlos aber mit Power über das schneebedeckte Feld. Wer im Slalom über eisigen Untergrund auf coole Drifts hofft, wird bitter enttäuscht. Der Tesla zeigt sich humorlos und lässt uns nicht von der elektronischen Leine. Was bei einem Winterfahrtraining auf abgesichertem Terrain vielleicht stören mag, macht im Straßenverkehr definitiv Sinn.
Tesla Allradradantrieb im Winter-Extremtest Model S und Model X
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Absolut sinnvoll beim Fahren durch tiefen Schnee: Die Luftfederung auf "hoch" setzen. Im Vergleich zwischen Model S und Model X, machte der Tesla Model X – wie zu erwarten war – die etwas bessere Figur im Schnee.
Tesla Allradradantrieb im Winter-Extremtest Model S und Model X
© Tesla - Wolfgang Groeger-Meier
Moment mal: Setzt so ein Wintertag mit seinen kalten Temperaturen nicht der Batterie zu? Ja, selbst Tesla kann die Gesetze der Physik nicht ausschalten. Dennoch stimmt uns ein Blick auf die verbleibende Reichweite zuversichtlich. Selbst in der kalten Jahreszeit stehen uns über 300 Kilometer Reichweite zur Verfügung.
Tesla Allradradantrieb im Winter-Extremtest Model S und Model X
© Tesla - Wolfgang Groeger-Meier
Im Bremstest auf Schnee beweisen die beiden Tesla-Fahrzeuge, dass die gewaltig schiebende Masse nicht davon abhält, dass das Auto schnell zum Stillstand kommen. Auch hier beweisen Model S und Model X ihre Wintertauglichkeit in puncto Bremsweg und Lenkverhalten.
Tesla Allradradantrieb im Winter-Extremtest Model S und Model X
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Fazit: Der Tesla Allradradantrieb bietet im Winter einen starken Grip. Ob beim Anfahren oder in den Kurven – die beiden Tesla-Modelle machten keine Anstalten, uns sicher über die Schneedecke zu manövrieren. Übrigens auch ein Verdienst der schweren Akkus im Unterboden, die den Fahrzeugen einen niedrigen Schwerpunkt geben. Wenn es um verschneite und eisige Bedingungen geht, kann der Tesla Allradradantrieb problemlos mit jedem konventionellen Geländewagen mithalten.