Panorama -

"That's me!" Sting besucht Barbiersalon in Düsseldorf

Zunächst hatten die Barbiere von Hagi's Barber Shop Weltstar Sting gar nicht erkannt. Mit einem simplen Trick gelang es ihnen jedoch herauszufinden, wer da eigentlich in ihrem Friseurstuhl sitzt. Was das mit einem Song des britischen Sängers zu tun hat.

Dass ein weltbekannter Sänger wie Sting den eigenen Laden besucht, geschieht wohl nicht alle Tage. Doch genau das ist der Crew eines Düsseldorfer Barbiersalons passiert. "Hin und wieder kommen berühmte Schalker Fußballspieler oder UFC-Fighter zu uns, aber so einen Weltstar hatten wir noch nicht. Das war total aufregend", sagt Seaver Rada, Gründer von Hagi's Barber Shop.

Sting wird zunächst nicht erkannt

Tatsächlich hat es jedoch einen kleinen Moment gedauert, bis die Barbiere den britischen Superstar erkannten, der sich im Rahmen seiner Tour in Deutschland aufhielt. Darüber hinaus gab es einen kleines Terminproblem: "Sting kam gemeinsam mit seinem Assistenten zum Bartschneiden. Einen freien Termin hätten wir aber erst am Nachmittag gehabt. Da wäre Sting aber schon auf dem Weg in Richtung Lyon gewesen." Barbier Hüssein Jumaa Abdulla, Storemanager des Ladens in der Düsseldorfer Altstadt, habe sich deshalb in seiner Pause um ihn gekümmert.

Barbiere spielen den Hit "Shape of my heart"

Da begannen das Team von Hagi's Barber Shop bereits zu ahnen, dass da nicht irgendwer in ihrem Friseurstuhl saß: "Ich habe ihn dann mit Google-Bildern verglichen und war schließlich sicher, dass das wirklich Sting ist." Weil er den prominenten Besuch nicht direkt fragen wollte, behalf er sich mit einem simplen, aber wirksamen Trick: Er legte einen berühmten Song des Sängers auf – "Shape of my heart". Und tatsächlich: Der Weltstar flüsterte daraufhin in das Ohr von Jumaa Abdulla: "That's me!" (zu deutsch: "Das bin ich!").

Keine Starallüren

Obwohl so eine Situation nicht oft vorkommt, habe sich Jumaa Abdulla nichts anmerken lassen: "Hüssein hat das gemeistert, als wäre Sting ein ganz normaler Gast. Und neben dem Bart, hat er ihm sogar noch die Haare gemacht", sagt Rada. Selbstverständlich wurde dabei auch ein bisschen geplaudert. Unter anderem über Musik, Details zu Stings Tour und die Stadt Düsseldorf. Ein gemeinsames Foto vom Weltstar und Jumaa Abdulla durfte natürlich nicht fehlen.

Und welchen Eindruck hat Rada von dem Sänger gewonnen? "Er hat überhaupt keine Starallüren, sondern ist total auf dem Boden geblieben. Er war einfach mega cool drauf."

© deutsche-handwerks-zeitung.de 2019 - Alle Rechte vorbehalten