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Steuertipp Steuerratgeber für Menschen mit Behinderung und Ruheständler

Hat Sie das Finanzamt zur Abgabe einer Steuererklärung aufgefordert und Sie haben nicht das nötige Kleingeld, sich einen Steuerberater oder einen Lohnsteuerhilfeverein anzuheuern, sollten Sie nach gezielten Steuertipps suchen.

Hilfreich dürfte hierbei eine Broschüre des Finanzministeriums Nordrhein-Westfalen mit dem Titel "Steuertipps für Menschen mit besonderen Bedürfnissen aufgrund einer Behinderung und für Menschen im Ruhestand" sein (abrufbar bzw. einsehbar hier).

Praxisbezogene Ausfüllhilfen

Neben Steuertipps zur Absetzbarkeit von Pflegeaufwendungen oder von Aufwendungen im Zusammenhang mit einer Krankheit oder Behinderung, erfahren auch Rentner, bis zu welcher Rentenhöhe sie von Steuerzahlungen verschont bleiben.

Wer tatsächlich eine Steuererklärung abgeben muss oder möchte, findet sehr praxisbezogene Ausfüllhilfen für seine Steuererklärung.

Steuertipp: Die wichtigsten steuerlichen Infos für Ruheständer sind vor allem die Folgenden:

  • Rentner müssen in der Anlage R zur Einkommensteuererklärung ihre Bruttorente eintragen und können im Gegenzug die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung steuersparend als Sonderausgaben geltend machen.
  • Zu versteuern ist bei einer gesetzlichen Rente nicht der komplette Betrag, sondern nur ein Teil. In welcher Höhe die Rente steuerfrei ist, hängt davon ab, wann sie das erste Mal Rente bezogen wurde.
  • Das Finanzamt ermittelt einen Rentenfreibetrag, der sich normalerweise bis zum Lebensende des Rentners nicht mehr ändert. dhz
Im DHZ Steuerarchiv finden Sie weitere Steuertipps.

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