Bayerischer Handwerkstag -

Staats- und Bundespreise auf der IHM

Insgesamt wurden 14 bayerische Preisträger am Messesonntag ausgezeichnet

Der Bayerische Staatspreis für gestalterische oder technische Spitzenleistungen im Handwerk und der Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk zeigen, dass im Handwerk hohe Qualität, ansprechende Gestaltung und moderne Technik zusammenfinden, erklärte der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger, MdL a. D., anlässlich der Preisverleihungen während der Internationalen Handwerksmesse in München.

Gemeinsamer Kern

Die prämierten Leistungen seien höchst unterschiedlich und hätten trotzdem einen gemeinsamen Kern, nämlich den Anspruch des Handwerks, individuelle Leistungen höchster Qualität durch die Verknüpfung von umfassender Qualifikation, traditionellem Wissen und Können sowie moderner Technik zu erbringen, so Traublinger.

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil ehrte die 21 Gewinner des Bayerischen Staatspreises. Zehn der Preisträger kommen aus dem Freistaat. Mit diesem Preis, so Zeil, werde konkret erlebbar, was Handwerk ausmache: Qualität, Individualität, Vielfalt und Innovation. Handwerk stehe, so Zeil, für gelebte soziale Marktwirtschaft und die Mitte der Gesellschaft einerseits und für Leistungsträger andererseits.

Werbewirksame Auszeichnung

Vier bayerische Unternehmen von insgesamt zwölf durften den Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk, ausgeschrieben vom Bundeswirtschaftsministerium, entgegennehmen.

In seiner Laudatio betonte der parlamentarische Staatssekretär beim BMWi, Ernst Burgbacher, den hohen Stellenwert des Handwerks für die Wirtschaft. Ebenso wies er auf die hohe Bedeutung der Auszeichnung für die Unternehmen hin. Denn werblich geschickt eingesetzt, könne der Preis einen großen Beitrag zum unternehmerischen Erfolg leisten.

Die Staatspreisträger aus Bayern sind: Doris Betz, München, für experimentelle Silberketten, Anne Fischer, Nürnberg, für ein Metallgefäß in Bronzeguss, Mari Ishikawa, München, für die Schmuckserie Monophony, Maria Verburg, Augsburg, für Papierhandtaschen, die Firma „2-Rad Zehentmeier“, Eggenfelden, für ihr Swingtrike-Dreirad mit Neigetechnik, die Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH & Co. KG, Weismain, für den Rohbau des Galileo-Kontrollzentrums, die Diefenthaler LichtRäume GmbH, Westendorf, für ihren Bodenanschluss für Wintergärten-Glasfassaden, die Karl-Heinz Häussler GmbH, Heiligkreuztal, für die Getreidemühle mit Mehlsiebmaschine HM 40 P-Kombi, die Lechnermühle, Schiltberg, für den Pelletomat (mechanisch pneumatisches Zuführsystem für Holzpellets) und die Smiles AG, Aub, für ihren CityEL-Li.

Die Bundespreisträger aus dem Freistaat sind: die Beissbarth GmbH, München, für die Beissbarth-Easy-3D-Fahrwerkvermessung in Echtzeit, die Cornel Thorma Metallverarbeitungs GmbH, München, für die CT-Iceblasting-NG-Mini-Trockeneisstrahlmaschine, Franz Zehendmaier, Rottach-Egern, für seinen elektrisch angetriebenen Zweiradroller Rosi Roller und die HDG Bavaria GmbH, Massing, für den HDG-Heizbox-Schubboden.

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