Bayerischer Handwerkstag -

Sportabzeichen-Schulwettbewerb Sportliche Schüler

160 Schülerinnen und Schüler waren zur Kür der Landessieger im Sportabzeichen-Schulwettbewerb 2016/17 in die Handwerkskammer für Schwaben nach Augsburg gekommen.

Erstmals waren neun Schulen vertreten, da der Wettbewerb auch auf die Grundschulen ausgeweitet worden war. Insgesamt wurden im Schuljahr 2016/17 an 572 bayerischen Schulen 43.516 Sportabzeichen abgelegt, Tendenz weiter steigend. Als Belohnung für ihre sportlichen Aktivitäten erhielten die Preisträger eine Urkunde, einen Scheck in Höhe von 300 Euro, ein Spiel- und Sportgerätepaket sowie Gutscheine für handwerkliche Pausensnacks, die von den bayerischen Handwerkskammern gesponsert wurden.

Vom jungen Talent bis zum Meister

Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Schwaben, lobte Disziplin, Ehrgeiz und Teamgeist der Schülerinnen und Schüler: „Das sind genau die Tugenden, mit denen man es auch im Handwerk vom jungen Talent bis zum Meister schaffen kann.“

Günther Lommer, Ehrenpräsident des Bayerischen Landessportverbands (BLSV), beglückwünschte die Siegerschulen und betonte, dass das Ablegen des Sportabzeichens den Schulsport zwar nicht ersetzen, aber für manche Schüler den Einstieg in eine sportliche Betätigung bedeuten könne. Das Ziel sollte daher sein, möglichst viele Schulen in Bayern für den Wettbewerb zu motivieren.

Auf die Frage, warum der Sportunterricht bzw. das Sportabzeichen im Unterrichtsplan der Schulen eine wichtige Rolle spielen sollte, zitierte BLSV-Vizepräsident Klaus Drauschke eine Studie der Universität Heidelberg, wonach Kinder bis zu 70 Prozent ihrer wachen Zeit sitzend verbringen. Hier seien Schulen, Vereine und vor allem die Eltern gefordert, Abhilfe zu schaffen.

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